14 January 2026, 19:11

RWE holt sich fünf riesige Offshore-Windparks in Großbritannien – Aktie steigt

Ein Diagramm mit der Bezeichnung "lookout windpower llc monatlich", das die Anzahl der Windturbinen in den Vereinigten Staaten zeigt.

RWE bekommt Auftrieb bei UK-Offshore-Auktion - RWE holt sich fünf riesige Offshore-Windparks in Großbritannien – Aktie steigt

RWE sichert sich Zuschläge für fünf große Offshore-Windparks in Großbritannien

Der Energiekonzern RWE hat den Zuschlag für fünf große Offshore-Windprojekte in Großbritannien erhalten. Die Verträge umfassen eine Gesamtleistung von 6,9 Gigawatt und markieren eine bedeutende Expansion für das Unternehmen. Investoren reagierten positiv – nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs des Konzerns.

Zu den erfolgreichen Geboten zählen zwei Vorhaben in der Zone Dogger Bank South, Norfolk Vanguard East, Norfolk Vanguard West sowie Awel y Môr in der Irischen See. Die Projekte werden die Kapazitäten für erneuerbare Energien im britischen Stromnetz deutlich erhöhen.

RWE wird die Standorte Norfolk Vanguard nicht allein entwickeln: Das Unternehmen hat eine Partnerschaft mit der Investmentfirma KKR vereinbart, die jeweils 50 Prozent an beiden Windparks übernehmen wird. Zudem wurde der Finanzinvestor Macquarie als Partner für die Projekte Norfolk Vanguard East und West gewonnen. Analysten stuften RWE als einen der großen Gewinner dieser Ausschreibungsrunde ein. Die Deals festigen die Position des Konzerns im britischen Offshore-Windsektor und erweitern sein Portfolio an erneuerbaren Energien.

Die neuen Verträge steigern RWEs Offshore-Windkapazität um 6,9 Gigawatt. Nach Bestätigung der Zuschläge kletterte der Aktienkurs – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger. Die Projekte sollen eine Schlüsselrolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Großbritannien spielen.