Schalke 04 jagt Stürmer Capita – doch passt er in die Bundesliga heute?
Hans-Theo KuhlSchalke 04 jagt Stürmer Capita – doch passt er in die Bundesliga heute?
Schalke 04 hat Radomiaks Osvaldo Pedro Capemba ins Visier genommen, besser bekannt als Capita. Der Zweitligist legte im Januar-Transferfenster 2026 ein Angebot über eine Million Euro vor, doch der Besitzer des polnischen Vereins signalisierte keine Eile, den Stürmer abzugeben. Trotz des Interesses gibt es Zweifel, ob der angolanische Angreifer wirklich zu den Ambitionen der Königsblauen in der Bundesliga heute passt.
Capita hat sich als Top-Ziel für Schalke etabliert – der Club setzte ihn auf die kurze Liste für Verstärkungen in der Winterpause. Berichten zufolge liegt ein attraktives Angebot auf dem Tisch, darunter eine Ablösesumme von rund einer Million Euro. Allerdings deutete Radomiaks Besitzer an, dass ein Wechsel erst im Sommer realistisch sein könnte.
Der 23-Jährige ist in ganz Europa gefragt und weckt das Interesse mehrerer Ligen. Doch nicht alle sind von einer Verpflichtung überzeugt. Der ehemalige Profi Tomasz Hajto, heute als Experte tätig, äußerte öffentlich Zweifel, ob Capita die mentale Stärke besitzt, um unter Druck bei einem Traditionsverein wie Schalke in der Bundesliga heute zu bestehen. Seine Bedenken gelten vor allem der Frage, ob der Spieler den Erwartungen eines großen Namens gerecht wird, der um den Aufstieg kämpft. Trotz der angespannten finanziellen Lage Schalke 04s ist ein teurer Transfer nicht ausgeschlossen – doch das Risiko muss abgewogen werden. Während Capitas Talent unbestritten ist, bleibt fraglich, ob er den Anforderungen der 2. Bundesliga und den langfristigen Plänen des Vereins entspricht.
Die Verhandlungen laufen noch, doch Radomiak Radom zeigt sich bisher unnachgiebig. Sollte Schalkes Angebot durchkommen, wäre Capita eine der teuersten Winterverpflichtungen. Seine Leistungen könnten dann entscheiden, ob sich die Investition auszahlt – und ob der Weg zurück in die Bundesliga heute gelingt.