11 June 2026, 16:11

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

BPOL NRW: Lebensmunition im Handgepäck - Amerikaner muss nun Rede und Antwort stehen

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt worden war. Sicherheitskräfte fanden die Munition bei einer Routinekontrolle, bevor der Mann in den Sicherheitsbereich gelangen konnte.

Der Vorfall begann, als Mitarbeiter der Flugsicherheit die scharfe Patrone im Gepäck des Mannes ausmachten. Beamte der Bundespolizei bestätigten später, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte. Der Passagier gab an, in seiner Freizeit Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Patrone in sein Gepäck gelangt war.

Die Behörden beschlagnahmten die Munition sofort. Der Mann musste vor der Weiterreise nach Palma de Mallorca eine Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro hinterlegen.

Ihm drohen nun strafrechtliche Konsequenzen nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz. Das Mitführen verbotener Gegenstände in den Sicherheitsbereich eines Flughafens kann schwerwiegende juristische Folgen haben. Der Fall wird nun über die zuständigen rechtlichen Instanzen abgewickelt.

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