Schwerer E-Roller-Unfall in Dormagen: Zwei Mädchen mit Kopfverletzungen im Krankenhaus
Horst FischerSchwerer E-Roller-Unfall in Dormagen: Zwei Mädchen mit Kopfverletzungen im Krankenhaus
Zwei Jugendliche bei E-Roller-Unfall in Dormagen verletzt
Am Mittwochabend sind in Dormagen zwei Mädchen bei einem Unfall mit einem E-Roller verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr auf der Bahnhofstraße, wo beide auf demselben Roller unterwegs waren. Die Ermittler prüfen nun, ob ein Dritter eine Rolle bei dem Unfall gespielt haben könnte.
Die 14- und 15-jährigen Mädchen fuhren gemeinsam, als sie versuchten, wieder auf den Gehweg zu wechseln. Dabei verloren sie das Gleichgewicht, stürzten und zogen sich Kopfverletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte beide zur Behandlung ins Krankenhaus.
In Deutschland müssen E-Roller gesetzlich versichert sein, wobei die Policen jährlich ab dem 1. März verlängert werden. Die Fahrzeuge sind für eine Person ausgelegt – das Mitfahren erhöht das Unfallrisiko. Zwar wurden in diesem Jahr im Rhein-Kreis Neuss noch keine offiziellen Meldungen über Kopfverletzungen durch E-Roller-Unfälle registriert, doch wird dringend zum Tragen eines Helms geraten, um die Schwere von Verletzungen zu verringern.
Die Ermittler sammeln derzeit Zeugenaussagen, um den Hergang zu klären. Da die Schilderungen der Mädchen voneinander abweichen, bittet die Polizei mögliche Augenzeugen, sich zu melden. Zudem soll geklärt werden, ob eine weitere Person oder ein Fahrzeug zum Unfall beigetragen hat.
Die beiden Mädchen befinden sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Behörden betonen erneut die Bedeutung der Sicherheit im Umgang mit E-Rollern, darunter die korrekte Versicherung und das Tragen eines Helms. Die Untersuchungen dauern an; Zeugen werden aufgefordert, bei der Rekonstruktion des Vorfalls zu helfen.






