Schwerverletzter Gleisbauer nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisbauer wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen auf der RE-9-Strecke zwischen Köln und Aachen, wo es zu Verspätungen und einer vorübergehenden Sperrung der Strecke kam.
Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Mann in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regional-Express aus Köln fuhr in den Bahnhof ein und traf ihn, woraufhin er schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort, bevor er eilends in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Nach der Kollision blieb die RE-9-Linie etwa zwei Stunden lang gesperrt. Sieben Züge hatten in der Folge Verspätungen von insgesamt rund eineinhalb Stunden. Die Behörden ermitteln nun, wie es genau zu dem Vorfall kommen konnte.
Über ähnliche Unfälle auf diesem Streckenabschnitt in den vergangenen fünf Jahren lagen zunächst keine Aufzeichnungen vor. Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Der Zugverkehr auf der RE-9-Linie wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings hielten sich die Verspätungen noch eine Zeitlang. Die Ermittlungen sollen klären, wie der Mann in den gefährlichen Bereich gelangt war, als der Zug einfuhr.






