Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Horst FischerSchwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Ein 27-jähriger Mann wurde bei einem Unfall am Bahnhof Leichlingen schwer verletzt, nachdem er von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE-Zug erfasst worden war. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 13. November, gegen 17:25 Uhr. Später bestätigten die Behörden, dass der Mann durch sein Handy abgelenkt war, als er sich in der Nähe der Bahnsteigkante aufhielt.
Der Mann stand zu nah am Rand des Bahnsteigs, während er sein Mobiltelefon benutzte. Als der Zug heranfuhr, löste der Lokführer eine Notfallwarnung aus und leitete eine Bremsung ein, doch der Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden.
Durch den Aufprall erlitt der Mann schwere Kopfverletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur Notfallbehandlung in das nächstgelegene Universitätsklinikum.
Nach dem Vorfall wurde die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und dem Bahnhof Leichlingen vorübergehend gesperrt. Die Bundespolizei warnte Passagiere umgehend vor den Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Gleisanlagen.
Die Ermittlungen führt die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin mit Sitz in Köln. Für weitere Auskünfte steht die Pressestelle unter Stephanie Reuver zur Verfügung, erreichbar unter +49 (0) 221 16093-1401, +49 (0) 173 56 21 184 oder per E-Mail unter [email protected]. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website, www.bundespolizei.de.
Der Vorfall hat zu erneuten Appellen an die Vorsicht auf Bahnsteigen geführt. Der Verletzte befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Behörden ermitteln noch zu den genauen Umständen des Unfalls.






