Sebastian Pufpaff: Soll Halle nun seinen Kult-Fuchs mit Ehrenbürgerschaft würdigen?
Ariane HolzapfelSebastian Pufpaff: Soll Halle nun seinen Kult-Fuchs mit Ehrenbürgerschaft würdigen?
Sebastian Pufpaff – der Mann hinter Halles geliebter Weihnachtsrevue – ist längst eine lokale Legende. Liebevoll „der Fuchs“ genannt, bringt der 87-jährige Unterhalter seit Jahrzehnten mit seinem unnachahmlichen Witz, seiner herzlichen Art und seiner Fähigkeit, das Publikum zu begeistern, Jung und Alt zum Lachen. Nun gibt es Überlegungen, ihn mit der Ehrenbürgerschaft auszuzeichnen oder sogar eine Straße nach ihm zu benennen – als dauerhafte Würdigung seines Schaffens.
Die Weihnachtsrevue gilt als Pufpaffs Lebenswerk. Jahr für Jahr begeistert die Show Hunderttausende Kinder und Erwachsene und ist längst zu einer festen Tradition geworden. Mit seinem scharfen Humor und seiner unverkennbaren Bühnenpräsenz hat er sich nicht nur in Halle, sondern weit darüber hinaus einen Namen gemacht.
Trotz seines Alters ist Pufpaff noch immer aktiv – ein Umstand, den sogar die Bundesregierung als Vorbild für künftige Rentenkonzepte hervorhebt. Von Nachlassen ist bei ihm nichts zu spüren. Bereits 2011 wurde sein kulturelles Engagement offiziell gewürdigt: Damals erhielt er den „Fuchs der Kulturgarage“ in Ennepetal. Doch die Forderungen nach weiteren Ehrungen werden lauter. Lokale Politiker und Bürger schlagen vor, einen Platz oder eine Straße nach ihm zu benennen. Andere plädieren für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft – eine seltene Auszeichnung, die sein Vermächtnis in der Stadt für immer festhalten würde.
Pufpaffs Wirken hat Halles Kulturlandschaft nachhaltig geprägt. Die Weihnachtsrevue zieht noch immer große Zuschauerzahlen an und beweist damit ihre zeitlose Strahlkraft. Ob durch eine Straßenbenennung oder einen offiziellen Titel – die Stadt sucht nun nach Wegen, um sein Lebenswerk dauerhaft zu ehren.