Sechs Städte in NRW ehren bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimatpreis
Horst FischerSechs Städte in NRW ehren bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimatpreis
Sechs Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zeichnen herausragendes bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimatpreis aus. Die Auszeichnung würdigt ehrenamtlich Tätige, deren Arbeit ihrer Gemeinschaft ohne finanzielle Motivation zugutekommt. Die Mittel für die Preise stammen aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes.
Der Heimatpreis unterliegt strengen Auswahlkriterien: Nur freiwillige Leistungen, die dem Gemeinwohl dienen – und das ohne Bezahlung –, kommen in die engere Auswahl. In Korschenbroich beträgt der Hauptpreis 3.000 Euro, der zweite Platz wird mit 1.500 Euro und der dritte mit 500 Euro prämiert. Insgesamt stehen in diesem Jahr 5.000 Euro für die Auszeichnungen zur Verfügung.
Das Verfahren beginnt mit der Prüfung der Vorschläge durch den Ältestenrat, der anschließend eine Empfehlung an den Stadtrat weiterleitet, der die endgültige Entscheidung trifft. Die Preisträger werden im Rahmen einer Feier im September bekannt gegeben.
Auch andere Kommunen beteiligen sich an der Initiative: Haltern am See verleiht 2026 zum dritten Mal den Heimatpreis, Bestwig plant ebenfalls eine weitere Runde im selben Jahr. Meschede führt die Auszeichnung 2025 erstmals ein, gefolgt von einer zweiten Vergabe. Zudem werden Bönen, Mönchengladbach (zum siebten Mal) und Emsdetten (zum fünften Mal) 2026 Preise vergeben.
Der Heimatpreis unterstreicht die Bedeutung unbezahlter Gemeinschaftsarbeit in der Region. Die ausgezeichneten Engagierten erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre Projekte fortzuführen. Ziel der Initiative ist es, noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich für lokale Belange einzusetzen.






