Silvesterboom trotz Verbotsdebatten: Feuerwerkshändler verkaufen Lager leer
Olav RuppertSilvesterboom trotz Verbotsdebatten: Feuerwerkshändler verkaufen Lager leer
Silvester wird die Himmel über Deutschland erleuchten – Feuerwerksverkäufe boomen
In Grevenbroich rechnet Pyroteam, einer der großen Feuerwerksgroßhändler, damit, dass die Lagerbestände bereits am 31. Dezember mittags ausverkauft sein werden. Trotz steigender Kosten und anhaltender Debatten über Verbote bleibt die Nachfrage nach Böllern und Raketen unvermindert hoch.
Im Lager von Pyroteam in Grevenbroich türmen sich mehrere Tonnen Feuerwerkskörper – mehr als im Vorjahr. Inhaber Sascha Krumbach und sein Team arbeiten rund um die Uhr, um die Kundennachfrage zu bedienen. Doch trotz des regen Geschäfts schätzt er, dass etwa 70 Prozent der Bevölkerung weiterhin ein Verbot befürworten.
Die Preise haben sich seit der Pandemie fast verdoppelt, sind inzwischen aber stabil geblieben. In diesem Jahr könnte die Branche einen Umsatz von über 200 Millionen Euro erzielen. Für Feuerwerksfans wie Peter Beuth ist der Preis jedoch kein Hindernis – er plant jährlich bis zu 1.500 Euro für seine privaten Shows ein.
Währenddessen schwärmen Liebhaber wie Janine aus Düsseldorf von dem Spektakel, besonders vom "Goldregen"-Effekt. Celine, die an Silvester Geburtstag feiert, freut sich darauf, den besonderen Tag mit einem funkensprühenden Finale zu krönen.
Doch noch vor Beginn der Feierlichkeiten wird Pyroteam seine Bestände vermutlich vollständig verkauft haben. Mit boomenden Umsätzen und stabilen Preisen bleibt das private Feuerwerk eine beliebte Tradition. Doch die Diskussion über mögliche Verbote reißt nicht ab – während die Himmel an Silvester in leuchtenden Farben erstrahlen.