Skatepark: 'Alter Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert
Ariane HolzapfelSkatepark: 'Alter Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert
Skatepark: „Alt-Frankenforst“ klagt an – Stadt kontert
Wie erwartet regt sich Widerstand gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle. Die Bürgerinitiative „Alt-Frankenforst“ begründet ihre Klage mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung widerspricht.
Bergisch Gladbach, 19. Dezember 2025 – Die Pläne zur Erweiterung des Skateparks an der Saaler Mühle bis 2026 sind ins Stocken geraten, nachdem Anwohner Klage gegen das Vorhaben eingereicht haben. Die von der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach unterstützte Sanierung im Umfang von 1,2 Millionen Euro soll eine moderne Mehrzweck-Sportanlage für alle Altersgruppen schaffen. Doch Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen und der Gestaltung haben den Widerstand der Bürgerinitiative Alt-Frankenforst hervorgerufen.
Das Gelände der Saaler Mühle liegt in einem geschützten Landschaftsbereich und dient seit Langem als Naherholungsraum für die Bevölkerung. Die Stadt betont, dass die Aufwertung die Barrierefreiheit und die Sportmöglichkeiten verbessern werde – über 500 Quadratmeter blieben unbefestigt, zudem seien sechs neue Bäume geplant. Auch den Vorwurf, das Design ähnele einem „massiven Betonklotz“, weisen die Verantwortlichen zurück.
Die geplante Flutlichtanlage soll mit energieeffizienten, bewegungsaktivierten Leuchten arbeiten, deren Lichtkegel gezielt ausgerichtet sind, um benachbarte Waldflächen nicht zu stören. Trotz dieser Maßnahmen hat Alt-Frankenforst – offiziell als Hüter des Landschaftsschutzes anerkannt – mehrere Einwände erhoben. Die Initiative argumentiert, der Standort sei für die meisten jungen Einwohner schlecht erreichbar und alternative Flächen seien nicht ausreichend geprüft worden.
Die Stadtverwaltung zeigt sich zuversichtlich, dass die Klage keine größeren Verzögerungen verursachen werde. Man betone die Bedeutung des Projekts für eine vielseitige Sportinfrastruktur in der Gemeinde. Allerdings müssen zunächst noch Planungsdetails finalisiert werden, bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Über das Schicksal der Sanierung entscheidet nun das Gerichtsverfahren. Die Stadt ist bereit, ihre Pläne zu verteidigen. Bei einer Genehmigung würde der Skatepark moderne Einrichtungen bieten, während Teile des Geländes grün bleiben. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Investition von 1,2 Millionen Euro wie geplant umgesetzt wird.