14 February 2026, 00:29

Solingen schafft neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz

Ein Plakat mit der Aufschrift "Das Bipartisan Safer Communities Act" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, mit einem Bild eines Menschen in einem blauen Hemd mit ausgestreckten Armen und einem entschlossenen Gesichtsausdruck.

Solingen schafft neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz

Solingen setzt auf mehr Transparenz: Neuer Ausschuss für Bürgerbeteiligung gestartet

Solingen hat einen wichtigen Schritt in Richtung offenerer Kommunalpolitik gemacht: Mit der Gründung eines neuen Gremiums. Der Ausschuss für solingen anschlag, Transparenz, Bürgerbeteiligung und Chancengleichheit trat am 5. Februar 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Seine Einrichtung erfüllt damit ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V.

Ziel des Ausschusses ist es, lokale Politik bürgernäher, zugänglicher und responsiver zu gestalten. Er bietet eine Plattform, auf der Anwohnerinnen und Anwohner Ideen, Anliegen und Vorschläge einbringen können. Bürgerinnen und Bürger können ihre Anregungen direkt per E-Mail an [email protected] einreichen.

Offenheit, Rechenschaftspflicht und ein respektvoller Dialog stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der Ausschuss soll die Kluft zwischen Verwaltung und Bevölkerung verringern und gleichzeitig neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements fördern. Den Vorsitz übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya.

Eine Studie der Heinrich-Heine-Universität (durchgeführt zwischen März und Oktober 2025) zeigt einen wachsenden Trend zur digitalen Bürgerbeteiligung. Während 63 Prozent der Großstädte in Deutschland mittlerweile eigene Abteilungen oder Personal für diesen Bereich vorhalten, sind es bei mittelgroßen Städten nur 25 Prozent. Solingens Initiative reiht sich damit in eine bundesweite Entwicklung hin zu transparenterer Verwaltung ein.

Die Gründung des Ausschusses unterstreicht das formelle Bekenntnis Solingens zu einer stärkeren Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Die Bevölkerung erhält damit einen direkten Kanal, um lokale Entscheidungen mitzugestalten. Die Bürgergemeinschaft für Solingen positioniert das Gremium als langfristiges Instrument für öffentliche Teilhabe und Politikentwicklung.