Solingens Kirchen und Gemeinschaftszentren stehen vor der Zukunftsfrage
Horst FischerSolingens Kirchen und Gemeinschaftszentren stehen vor der Zukunftsfrage
Die Zukunft von Kirchen und Gemeinschaftszentren in Solingen ist zu einem zentralen Thema für Bürgerinnen, Bürger und lokale Verantwortungsträger geworden. Eine kürzlich vom Evangelischen Kirchenkreis veranstaltete Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse – ein Zeichen dafür, wie sehr die Frage die Stadt bewegt. Nun hat sich die SPD-Ratsfraktion eingeschaltet, um die Entscheidungen über diese wichtigen Orte mitzugestalten.
Die SPD-Fraktion hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die örtlichen Gemeinden bei den schwierigen Entscheidungen über ihre Gebäude unterstützen soll. Mindestens sieben Kirchen und Gemeinschaftszentren werden derzeit geprüft, darunter bedeutende Standorte wie die Christuskirche, die Evangelische Kirche Mangenberg und die Evangelische Stadtkirche Mitte. Eine endgültige Entscheidung der Synode wird bis zum 14. März 2026 erwartet.
Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe nahmen sowohl evangelische als auch katholische Vertreter teil. Florian Pinnow, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte, dass diese Gebäude eine zentrale Rolle in den Stadtteilen spielen – als Anbieter sozialer Dienstleistungen und kultureller Aktivitäten. Die Gruppe will als Brücke zwischen Kirche und Kommunalpolitik wirken.
Auch Fragen der Bauleitplanung sowie die Auswirkungen auf soziale Netzwerke und das kulturelle Leben stehen auf der Agenda der SPD. Die Partei will sich weiterhin intensiv einbringen, da das Thema die städtische Gemeinschaft Solingens noch lange beschäftigen wird.
Angesichts der anstehenden Entscheidungen für sieben Standorte wird die SPD-Arbeitsgruppe den Dialog mit den Gemeinden und der Stadtverwaltung fortsetzen. Das Ergebnis wird nicht nur die Zukunft dieser Gebäude prägen, sondern auch das soziale und kulturelle Gefüge Solingens. Ein Synodenbeschluss Anfang 2026 markiert den nächsten entscheidenden Schritt in diesem Prozess.
Früherer SPD-Aufruf zur Zukunftsplanung für die Kirche zeigt langjährige Initiative
Die aktuelle Arbeitsgruppe der SPD baut auf frühere Aufrufe zur Kirchenzukunftsstrategie auf. Im Oktober 2025 drängte der SPD-Vorsitzende Ernst Lauterjung auf einen umfassenden Plan für die Kirchen in Solingen und betonte ihre soziale und kulturelle Bedeutung. Wichtige Punkte waren:
- Kirchen als 'soziale Anker' und 'kulturelle Landmarken' in den lokalen Gemeinden.
- Eine Förderung der Zusammenarbeit zwischen Politik, Kirchen und kommunalen Behörden.
- recognition of financial constraints limiting municipal support for church preservation.






