Spanische Schüler entdecken Ibbenbürens Wandel vom Ölboom zur modernen Stadt
Ariane HolzapfelSpanische Schüler entdecken Ibbenbürens Wandel vom Ölboom zur modernen Stadt
Neun spanische Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte sind im Rahmen des Erasmus+-Austauschprogramms in Ibbenbüren eingetroffen. Die Gruppe vom Colegio San Juan y San Pablo aus Ibi in Spanien wurde von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer begrüßt. Der Besuch festigt die bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Schulen.
Bei einer Begrüßungsveranstaltung informierten sich die Jugendlichen über die Vergangenheit und Gegenwart Ibbenbürens. Die Stadt war einst das Zentrum der deutschen Erdölförderung, hat sich seitdem aber zu einem vielseitigen Wirtschafts- und Tourismusstandort entwickelt. Trotz dieses Wandels steht sie heute vor industriellen Herausforderungen, darunter die Stilllegung ihres Kohlekraftwerks, das zuvor 840 Megawatt ins nationale Stromnetz einspeiste.
Im Anschluss an die Einführung nahmen die Gäste an einer Stadtrallye teil. Die Aktion animierte sie dazu, lokale Sehenswürdigkeiten zu erkunden und dabei das neu erworbene Wissen über Ibbenbürens Geschichte und heutige Rolle anzuwenden.
Der Austauschbesuch unterstreicht die Verbindung zwischen den spanischen und deutschen Schulen. Die Schülerinnen und Schüler sammelten direkte Erfahrungen mit dem industriellen Erbe und den aktuellen Veränderungen der Stadt. Das Programm zielt darauf ab, durch solche praxisnahen Lernmöglichkeiten kulturelle und bildungspolitische Bindungen zu stärken.






