SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für Oberhausener Gesamtschulen im Landtag
Horst FischerSPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für Oberhausener Gesamtschulen im Landtag
Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Im Gespräch ging es um die Schulfinanzierung, die politische Zusammenarbeit und die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) stehen.
Zimkeit kritisierte die Vorgehensweise der Landesregierung bei der Schulfinanzierung und warnte davor, die Verantwortung einfach an die Stadt Oberhausen weiterzureichen. Stattdessen forderte er mehr finanzielle Unterstützung vom Land NRW, um Schulgebäude und -ausstattung zu verbessern. Bessere Ressourcen würden, so der Abgeordnete, gerechtere Bildungschancen für die Schüler schaffen.
Der Politiker lobte zudem die Bundesregierung für die Bereitstellung erheblicher Investitionsmittel für Schulen. Er äußerte die Hoffnung, dass ein großer Teil dieser Gelder auch Städte wie Oberhausen erreichen werde, wo die lokalen Behörden am besten wüssten, wo neue Schulen oder Sanierungen benötigt würden.
In der Bildungspolitik sprach sich Zimkeit gegen Vorurteile gegenüber Gesamtschulen aus und lehnte es ab, Schüler nach Schulformen zu bewerten. Zur politischen Zusammenarbeit betonte er, mit allen demokratischen Parteien zusammenzuarbeiten – Kontakte zur AfD lehne er jedoch kategorisch ab. Die Partei bezeichnete er als rechtsextremistisch, verbunden mit Hass und Menschenverachtung gegenüber Andersdenkenden.
Zimkeit, der in der Nähe der Gesamtschule Weierheide wohnt, räumte die räumlichen Engpässe der Schule ein und bekräftigte sein Engagement für bessere Lernbedingungen der Schüler.
Das Treffen unterstrich Zimkeits Forderung nach einer gerechteren Schulfinanzierung und stärkeren Investitionen in die lokale Bildung. Seine klare Abgrenzung zur AfD und sein Einsatz für demokratische Zusammenarbeit bleiben zentrale Elemente seiner politischen Haltung. Die Diskussionen machten zudem deutlich, wie dringend Oberhausens Schulen bessere Ressourcen benötigen.






