18 December 2025, 18:30

Spektakulärer Juwelenraub auf der Königsallee endet mit elf Jahren Haft

Ein Tisch mit einer Geldbörse, Handtasche und Gürtel darauf.

Elf Jahre Haft für Millionenraub bei 'Koe'-Juwelier - Spektakulärer Juwelenraub auf der Königsallee endet mit elf Jahren Haft

Elf Jahre Haft für Millionen-Raub bei Juwelier "Koe" in Düsseldorf

Elf Jahre Haft für Millionen-Raub bei Juwelier "Koe" in Düsseldorf

Elf Jahre Haft für Millionen-Raub bei Juwelier "Koe" in Düsseldorf

18. Dezember 2025, 17:15 Uhr

Ein 55-jähriger Mann aus Belgrad ist zu elf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er im Dezember 2020 einen spektakulären Raubüberfall auf ein Luxusjuweliergeschäft in Düsseldorf verübt hatte. Bei dem Coup auf der berühmten Königsallee erbeuteten die Täter Schmuck im Wert von 3,3 Millionen Euro. Das Gericht begründete das harte Urteil mit der brutalen Vorgehensweise des Angeklagten und seiner langen Vorstrafenliste.

Der Raub ereignete sich am 14. Dezember 2020, als der Mann gemeinsam mit einem Komplizen das Geschäft stürmte. Die beiden überwältigten das Personal und flüchteten mit über 40 Luxusuhren und einer Armbanduhr – die Beute hatte einen Gesamtwert von mehr als 3,3 Millionen Euro.

Erst im vergangenen Jahr wurde der Täter in der Schweiz gefasst, und zwar nach einem weiteren gewaltsamen Überfall, diesmal auf ein Geldtransportunternehmen. Während des Prozesses kam ans Licht, dass der Mann bereits mehrfach durch ähnliche Straftaten aufgefallen war – ein Umstand, der das Urteil maßgeblich beeinflusste. Die Staatsanwaltschaft verwies zudem auf die schweren psychischen Folgen für die Mitarbeiter des Juweliergeschäfts.

Ein früherer Prozess hatte den Fluchtfahrer bereits zu neun Jahren Haft verurteilt. Ein dritter Tatbeteiligter ist jedoch weiterhin auf der Flucht.

Das Landgericht Düsseldorf betonte die Schwere der Tat und führte als Begründung die professionelle Planung sowie die gewaltsame Vorgehensweise des Angeklagten an. Die lange Haftstrafe spiegle sowohl das Ausmaß des Raubes als auch seine wiederholten Straftaten wider. Die Fahndung nach dem dritten flüchtigen Täter läuft weiterhin.