Sprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die Kunstwelt revolutioniert
Olav RuppertSprüth Magers: Wie eine Berliner Galerie die Kunstwelt revolutioniert
Sprüth Magers hat sich zu einer der führenden Galerien für zeitgenössische Kunst in Berlin entwickelt. Gegründet von Monika Sprüth und Philomene Magers, eröffnete sie 2008 ihren Hauptsitz in einem historischen Ballsaal in Berlin-Mitte. Die Galerie ist bekannt für die Präsentation bahnbrechender Werke etablierter wie aufstrebender Künstlerinnen und Künstler.
Ihr Markenzeichen setzte die Galerie mit dem Fokus auf avantgardistische zeitgenössische Kunst. Früh zeigte sie Debüts von Künstler:innen wie Thomas Scheibitz und George Condo. Mit der Zeit erwarb sie sich einen Ruf für einflussreiche Positionen in der Fotografie, darunter Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer.
Über die Fotografie hinaus präsentierte Sprüth Magers bedeutende Persönlichkeiten wie Robert Elfgen, Thomas Demand und Jenny Holzer. Ihr Programm umfasst zudem experimentelle Künstler:innen wie Lizzie Fitch und Anthony McCall sowie Spätmoderne wie Otto Piene und Robert Irwin.
Die Expansion folgte zügig auf die Berliner Eröffnung: Ein zweiter Standort entstand in Londons Mayfair, und die Galerie beteiligte sich an internationalen Kunstmessen. Kooperationen mit globalen Institutionen festigten ihre Position in der zeitgenössischen Kunstwelt.
Heute zählt Sprüth Magers nach wie vor zu den prägenden Akteuren der Kunstszene. Die Standorte in Berlin und London zeigen weiterhin hochkarätige Ausstellungen. Mit ihrem Fokus auf mutige zeitgenössische Werke sichert sich die Galerie weiterhin Einfluss in der Branche.






