07 January 2026, 02:24

Stefan Anspach übernimmt Führung der Mönchengladbacher Wirtschaftsförderung

Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss, eines davon hat ein weißes Schild mit der Aufschrift "Metro".

Stefan Anspach übernimmt Führung der Mönchengladbacher Wirtschaftsförderung

Stefan Anspach wird neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (EWMG)

Am 1. Juli übernimmt Stefan Anspach die Leitung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG). Er folgt auf den langjährigen Direktor Schückhaus, der nach 17 Jahren aufgrund der Altersgrenze aus dem Amt scheidet. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel in der wirtschaftlichen und städtischen Entwicklung der Stadt.

Anspach bringt eine Kombination aus beruflicher Erfahrung und lokaler Verbundenheit mit. Der ausgebildete Architekt und Volkswirt arbeitete über ein Jahrzehnt in der Immobilienberatung, zuletzt als Vorstandsmitglied der Montag Stiftung Urbane Räume. Dort leitete er Projekte zur Stadt- und Quartiersentwicklung mit einem Team von rund 50 Mitarbeitenden. Seine Verbindung zu Mönchengladbach ist eng: Seine Frau stammt aus der Stadt, und auch in seiner bisherigen Tätigkeit engagierte er sich in lokalen Initiativen.

Schückhaus wird Anspach in den ersten sechs Monaten begleiten, um ihn in laufende Projekte einzuarbeiten. Diese Übergangsphase soll für Kontinuität sorgen, während der neue Geschäftsführer die Verantwortung übernimmt. Anspach betont, er werde strategische Weitsicht mit praktischer Erfahrung verbinden – stets im Sinne des Gemeinwohls. Die Ernennung wurde offiziell von Oberbürgermeister Felix Heinrichs und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der EWMG, Janann Safi, bestätigt. Gleichzeitig übernimmt Anspach am selben Tag auch Aufgaben bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und erweitert damit seine Rolle in den Wachstumsplänen der Stadt.

Mit Anspach kommt frischer Wind in die EWMG, ohne die bewährten Strukturen der Mönchengladbacher Entwicklungsarbeit zu vernachlässigen. Sein Hintergrund in Architektur, Wirtschaft und urbanen Projekten qualifiziert ihn, die künftigen Vorhaben der Behörde zu steuern. Die sechsmonatige Übergangsphase mit Schückhaus soll den Wandel begleiten, während neue Strategien Gestalt annehmen.