11 April 2026, 08:14

Steuerberater veruntreut 184.000 Euro aus Grundschulförderverein für Krypto-Investments

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Steuerberater betrügt Grundschulförderverein um Geld - Steuerberater veruntreut 184.000 Euro aus Grundschulförderverein für Krypto-Investments

Ein Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er Gelder einer Grundschulfördervereins veruntreut hat. Das Landgericht Düsseldorf urteilte, nachdem der Angeklagte gestand, über zwei Jahre hinweg 165.000 Euro veruntreut zu haben. Zudem entnahm er 19.000 Euro in bar und investierte das Geld in Kryptowährungen, statt es auf das Konto des Vereins einzuzahlen.

Der selbstständige Steuerberater verwaltete seit 2017 die Finanzen des Fördervereins. Zu seinen Aufgaben gehörten die Lohnabrechnung sowie Zahlungen für die Unterstützungsgruppe der Grundschule. Zwischen 2021 und 2022 überwies er wiederholt Geld vom Vereinskonto auf sein eigenes.

Neben den Überweisungen behielt er 19.000 Euro Bargeld vor, das für den Verein bestimmt war. Statt es einzuzahlen, nutzte er die Summe für den Kauf von Kryptowährungen. Als Anklage erhoben wurde, behauptete er, alles zurückerstattet zu haben – doch das Gericht wies diese Einlassung zurück.

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Der Steuerberater legte zunächst Berufung gegen das Urteil ein, zog sie später jedoch zurück. Er akzeptierte die Bewährungsstrafe und willigte ein, im Rahmen seiner Bewährungsauflagen 5.000 Euro als Schadensersatz zu zahlen.

Durch das Urteil muss der Angeklagte keine Haftstrafe antreten, sofern er die Bewährungsbedingungen einhält. Zudem ist er verpflichtet, 5.000 Euro an den Förderverein der Grundschule zurückzuzahlen. Der Fall zeigt, wie Mittel, die eigentlich der Bildungsförderung dienen sollten, missbraucht wurden.

Quelle