Straßenbauprojekt in NRW: Phase 6 entscheidet über die Zukunft der umstrittenen Trasse
Hans-Theo KuhlStraßenbauprojekt in NRW: Phase 6 entscheidet über die Zukunft der umstrittenen Trasse
Das geplante Straßenbauprojekt in Nordrhein-Westfalen ist in eine entscheidende Prüfphase 6 eingetreten. Einsprüche und Bedenken, die von der Öffentlichkeit vorgebracht wurden, werden nun von Straßenbau NRW, der Landesbehörde für Straßenbau, geprüft. Das Verfahren folgt auf eine formelle Anhörungsphase, doch wann es abgeschlossen sein wird, bleibt unklar.
Sämtliche eingegangenen Einwände wurden an Straßenbau NRW zur Bewertung weitergeleitet. Die Behörde wird jede Stellungnahme prüfen und eine offizielle Antwort vorbereiten. Dazu gehört auch die Behandlung der öffentlichen Bedenken sowie die Prüfung möglicher Änderungen an den Plänen.
Die Bezirksregierung Münster, die für das Verfahren zuständig ist, hat mitgeteilt, dass sie keine Aussage darüber treffen könne, wie lange die Prüfung dauern werde. Sobald diese Phase abgeschlossen ist, übernimmt die Planfeststellungsbehörde die Federführung. Ihre Aufgabe besteht darin, die Ergebnisse zu bewerten und das Projekt im formalen Genehmigungsverfahren voranzubringen.
Der Name des Trägers, der für das Vorhaben verantwortlich zeichnet, wurde in den verfügbaren Unterlagen nicht genannt.
Die weiteren Schritte hängen von der Auswertung der Einsprüche durch Straßenbau NRW ab. Nach Abschluss dieser Phase entscheidet die Planfeststellungsbehörde über das weitere Vorgehen. Erst wenn beide Phasen durchlaufen sind, wird sich der Zeitplan für das Projekt genauer abzeichnen.