SV Bergisch Gladbach 09 und Polizei kämpfen gemeinsam gegen Seniorenbetrug
Horst FischerSV Bergisch Gladbach 09 und Polizei kämpfen gemeinsam gegen Seniorenbetrug
SV Bergisch Gladbach 09 und die Polizei Rhein-Berg gehen gemeinsam gegen Betrug an Senioren vor
Der Fußballverein SV Bergisch Gladbach 09 und die Polizei Rhein-Berg haben sich zusammengeschlossen, um ältere Bürger vor Betrug zu schützen – insbesondere vor den sogenannten Schockanrufen, bei denen Betrüger Senioren am Telefon unter Druck setzen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gebe es fast täglich solche Versuche, berichten die Behörden, doch dank wachsender Aufklärung scheitere die Mehrheit der Angriffe mittlerweile.
Wiederholt wurden ältere Männer und Frauen mit aggressiven Telefontricks ins Visier genommen. Die Schockanrufe setzen auf psychologische Manipulation, um an Geld zu kommen. Trotz der anhaltenden Gefahr zeigen Präventionsmaßnahmen Wirkung: Über 90 Prozent der Versuche bleiben erfolglos.
Der Fußballclub unterstützt eine Plakatkampagne der Polizei, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Erst kürzlich wurde im BELKAW-Arena ein neues Präventionsplakat enthüllt, das Stadionbesucher vor den Betrugsmaschen warnt. Zudem nutzt der Verein seine Reichweite, um auf den Schutz gefährdeter Senioren aufmerksam zu machen.
Ein zentraler Bestandteil der Kampagne sind Wohnzimmergespräche, bei denen Betrugsopfer von ihren Erfahrungen berichten, um andere zu warnen. Am Mittwoch, den 4. März, findet von 11:00 bis 12:30 Uhr eine Online-Veranstaltung zu dem Thema statt. Die Maßnahmen des vergangenen Jahres führten bereits zu weniger Opfern und geringeren finanziellen Verlusten – ein Beleg für den Erfolg der Aufklärungsarbeit.
Die Zusammenarbeit zwischen Fußballverein und Polizei soll Senioren vor Telefonbetrug schützen. Mit Plakaten, öffentlichen Veranstaltungen und Erfahrungsberichten baut die Kampagne auf den bisherigen Erfolgen auf. Zwar fallen weniger Menschen auf die Tricks herein, doch die Behörden betonen: Wachsamkeit bleibt weiterhin entscheidend.






