02 April 2026, 08:14

THW startet Milliarden-Bauprogramm für 200 moderne Einsatzstandorte bis 2026

Plakat mit der Aufschrift "American Rescue Plan" auf blauem Hintergrund, weißer Schrift und einem weißen und blauen Grafik eines Hauses mit einem roten Herzen, mit dem Satz "Hilfe ist da" und einer Abbildung einer Person mit ausgestreckten Armen.

THW startet Milliarden-Bauprogramm für 200 moderne Einsatzstandorte bis 2026

Bundesanstalt THW startet großes Bauprogramm: 200 moderne Standorte ersetzen veraltete Gebäude

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) treibt ein umfangreiches Bauvorhaben voran, um ihre in die Jahre gekommenen Einrichtungen zu modernisieren. Im Rahmen der Initiative sollen bundesweit 200 neue Ortsverbände entstehen, die veraltete Gebäude ersetzen, die den heutigen Anforderungen an die Notfallvorsorge nicht mehr gerecht werden. Dank jüngster Finanzierungsentscheidungen kann nun die konkrete Planung beginnen – darunter auch am Standort Viersen in Nordrhein-Westfalen.

Viele THW-Gebäude sind nach jahrzehntelangem Einsatz sanierungsbedürftig. Bröckelnde Bausubstanz und veraltete Grundrisse machen sie für die Herausforderungen der modernen Katastrophenhilfe ungeeignet. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Behörde ein bundesweites Bauprogramm mit standardisierten, kostengünstigen Entwürfen auf den Weg gebracht.

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Bis Anfang 2026 sollen bereits rund 120 der geplanten 200 neuen Standorte im Bau oder in fortgeschrittener Planung sein. Die meisten Projekte entstehen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die jüngsten Freigaben der Mittel beschleunigen das Vorhaben und sichern die finanzielle Planung für jeden Standort.

Am Standort Viersen stehen bis zu 15 Millionen Euro für eine Komplettsanierung bereit. Die Arbeiten sollen 2027 beginnen; die detaillierte Planung kann nun ohne Verzögerung starten. Der standardisierte Ansatz ermöglicht schnellere Bauzeiten und eine gleichbleibend hohe Qualität aller neuen Einrichtungen.

Mit dem Bauprogramm modernisiert das THW die Notfallinfrastruktur im ganzen Land. Da die Finanzierung gesichert ist, können Standorte wie Viersen ab 2027 mit den Umbauten beginnen. Ziel ist es, alle 200 neuen Ortsverbände in den kommenden Jahren fertigzustellen und so die Einsatzfähigkeit bei Katastrophenhilfe und Rettungsmaßnahmen nachhaltig zu verbessern.

Quelle