Thyssenkrupp plant 30-Prozent-Verkauf seiner profitablen Wälzlager-Sparte Rothe Erde
Horst FischerThyssenkrupp plant 30-Prozent-Verkauf seiner profitablen Wälzlager-Sparte Rothe Erde
Thyssenkrupp prüft Verkauf von 30 Prozent an Rothe Erde
Der Industriekonzern Thyssenkrupp erwägt den Verkauf eines 30-Prozent-Anteils an seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde. Bei dem möglichen Deal würde der Gesamtwert der Einheit auf etwa 1,5 Milliarden Euro – umgerechnet rund 1,8 Milliarden Dollar – geschätzt. Ein konkreter Käufer steht zwar noch nicht fest, doch das Unternehmen lotet das Marktinteresse aus.
Die deutsche Industriegruppe bezeichnet Rothe Erde als einen profitablen und wertvollen Teil ihres Geschäfts. Ein teilweiser Verkauf könnte frisches Kapital beschaffen, während Thyssenkrupp die Mehrheitskontrolle über die Sparte behält. Das Unternehmen zeigt sich offen für verschiedene Vorschläge und wird jedes Angebot sorgfältig prüfen.
Eine erfolgreiche Transaktion könnte zudem den Aktienkurs von Thyssenkrupp stützen. Die Bewertung von 1,5 Milliarden Euro unterstreicht die starke Marktposition der Sparte. Bisher hat sich noch kein spezifischer Bieter herauskristallisiert, und das Verfahren befindet sich in einer frühen Phase.
Der mögliche Anteilsverkauf spiegelt die Strategie von Thyssenkrupp wider, Wert aus seinen Vermögenswerten zu schöpfen. Falls der Deal zustande kommt, würde er dem Unternehmen neue Mittel zuführen, ohne dass es die volle Eigentümerschaft an Rothe Erde aufgibt. Die endgültige Entscheidung hängt von den Konditionen und dem Interesse potenzieller Investoren ab.