21 December 2025, 12:25

Tradition am Jahresende Besuch der kleinen Könige

Drei Kinder, die vor einem Weihnachtsbaum mit einem Kamin aus Holz lachen.

Tradition am Jahresende Besuch der kleinen Könige

Tradition zum Jahresende – Besuch der kleinen Könige

Teaser: Sternsingerinnen und Sternsinger aus den verschiedenen Meerbuscher Kirchengemeinden waren in dieser Woche zu Gast bei Bürgermeister Christian Bommers.

20. Dezember 2025, 09:55 Uhr

Jedes Jahr im Januar empfängt Meerbusch eine besondere Gruppe junger Besucher. Rund 300.000 Kinder in ganz Deutschland beteiligen sich an der Sternsinger-Aktion, dem größten Kinderhilfsprojekt der Welt. In diesem Jahr wird Bürgermeister Christian Bommers erneut die lokale Delegation begrüßen, die sich für benachteiligte Kinder im Ausland einsetzt und Spenden sammelt.

Die Tradition der Sternsinger reicht bis in die 1950er-Jahre zurück. Jährlich ziehen Kinder als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln Spenden. Ihre Kampagne 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und rückt Bangladesch in den Fokus, wo viele Kinder arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen.

Organisiert wird das Projekt von der Aktion Dreikönigssingen und ihrem Partner, dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘. Lokale Gruppen in Meerbusch arbeiten dabei mit der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) in Bangladesch zusammen, um Bildung zu fördern und Kinderarbeit zu bekämpfen. Bürgermeister Bommers hat eine persönliche Verbindung zur Sache – er war selbst einmal als Sternsinger unterwegs. Anwohner können die Besuche über ihre Pfarrämter anfordern. Die Tradition spendet Trost, insbesondere Menschen, die allein leben, und vermittelt Kindern ein Gefühl von Verantwortung. In den 27 deutschen Diözesen werden junge Freiwillige wieder durch die Straßen ziehen, Türen mit dem traditionellen Segen C+M+B markieren und eine Botschaft der Hoffnung verbreiten.

Die Sternsinger-Aktion 2026 steht ganz im Zeichen des Kampfes gegen Kinderarbeit in Bangladesch. Durch Spenden und Aufklärung finanziert das Projekt Schulen und sichere Räume für Kinder, die zur Arbeit gezwungen werden. Die Teilnahme Meerbuschs spiegelt das bundesweite Engagement wider, jedem Kind eine Chance auf Bildung und Entwicklung zu geben.