Transferpoker um Said El Mala: Köln blockt – doch Bayern und Brighton bleiben dran
Hans-Theo KuhlTransferpoker um Said El Mala: Köln blockt – doch Bayern und Brighton bleiben dran
Brighton & Hove Albions Werben um Said El Mala vom 1. FC Köln zieht sich seit Monaten hin. Bereits im Sommer 2025 hatte der Premier-League-Klub erste Anfragen gestellt – doch Kölns Sportdirektor Thomas Kessler lehnte damals ab. Nun, da die Leistungen des Flügelspielers nachlassen und die Stimmung kippt, zeigt der Transferkrimi keine Anzeichen einer Entspannung.
El Malas schwache Phase auf dem Platz heizt die Spekulationen weiter an. Nach einem vielversprechenden Start in die Saison 2025/2026 – sieben Tore und drei Vorlagen bis zum 16. Spieltag – brach seine Produktivität im Januar 2026 ein. Seither blieb er in sechs Spielen ohne Torbeteiligung, obwohl er in Kölns interner Scorerliste weiterhin führt. Aktuelle Statistiken zeigen einen Rückgang seiner Präzision: Nur 23 Pässe mit einer Quote von 50 Prozent in seinem letzten Einsatz, doch 509 Ballkontakte in 21 Spielen und ligabestimmende zehn 1-gegen-1-Schüsse deuten noch auf ungenutztes Potenzial hin.
Brighton, trainiert vom deutschen Coach Fabian Hürzeler, bleibt an einer Verpflichtung des 24-Jährigen interessiert. Kessler jedoch hält die Stellung – sowohl im Sommer als auch im Winter wies er Angebote zurück, um den Kader zusammenzuhalten und möglicherweise eine höhere Ablösesumme in Zukunft zu erzielen. El Malas Vertrag, der ohne Ausstiegsklausel bis 2030 läuft, gibt Köln dabei starke Verhandlungsmacht. Unterdessen hat sich der FC Bayern München als möglicher Konkurrent gemeldet: Der Rekordmeister soll El Mala als Backup für Luis Díaz im Blick haben.
Die Spannungen zwischen Spieler und Verein sind mittlerweile offen sichtbar. In dieser Saison stand El Mala nur neunmal in der Startelf seiner 22 Bundesliga-Einsätze, häufig wurde er eingewechselt. Seine Frustration scheint Kölns Weigerung zu widerspiegeln, ihn mitten in der Saison ziehen zu lassen – seine Zukunft bleibt ungewiss.
Das Wintertransferfenster ist geschlossen, doch die Diskussion um El Mala in Köln schwelt weiter. Mit einem Vertrag bis 2030 und ohne Ausstiegsklausel hat der Klub die besseren Karten. Vorerst bleibt der Flügelspieler – doch das Interesse von Brighton und Bayern deutet darauf hin, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.






