Über 100 Verkehrsverstöße: Berliner Polizei zieht Bilanz nach zweitägiger Razzia
Hans-Theo KuhlÜber 100 Verkehrsverstöße: Berliner Polizei zieht Bilanz nach zweitägiger Razzia
Polizei Berlin führt zweitägige Verkehrskontrollen in Bergkamen, Bönen und Berlin durch
Am 5. und 6. Januar 2026 hat die Polizei in Berlin eine zweitägige Verkehrskontrollaktion in Bergkamen, Bönen und Berlin durchgeführt. Im Fokus standen Rasen sowie Ablenkung am Steuer – mit dem Ergebnis von über 100 festgestellten Verstößen. Beamte des Berliner Reviers ahndeten die Vergehen mit Bußgeldern und Verwarnungen.
Den Auftakt bildete die strenge Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Allein in Bönen wurden auf der Goethestraße 20 Fahrer wegen überhöhtem Tempo zur Kasse gebeten. Ein weiterer Autofahrer wurde wegen Fahrens unter Drogeneinfluss festgenommen.
Am Kreuzungspunkt Heerener Straße und Gutenbergstraße in Berlin gab es sieben Bußgelder und eine Verwarnung wegen zu schnellen Fahrens. Zudem wurden 28 Strafen für das unbefugte Befahren gesperrter Bereiche verhängt. In Bergkamen folgten 29 Bußgelder für verbotene Abbiegevorgänge an der Einmündung von Werner Straße und Geschwister-Scholl-Straße. Ein Fahrer musste wegen des Transports eines Kindes ohne Sicherheitsgurt büßen, zwei weitere erhielten Verwarnungen wegen der Nutzung des Handys am Steuer.
Ablenkung im Verkehr beschränkte sich jedoch nicht auf Autofahrer: Zwei Radfahrer und zwei Pedelec-Nutzer wurden wegen Handybenutzung während der Fahrt bestraft. Ein separater Verstoß betraf einen nicht versicherten E-Scooter, der gegen die gesetzliche Versicherungspflicht verstieß. Weitere Verstöße umfassten drei Verwarnungen wegen abgelaufener Hauptuntersuchungen sowie eine wegen Missachtung einer roten Ampel.
Die zweitägige Aktion zeigte, wie verbreitet Verkehrsverstöße in der Region nach wie vor sind. Über 100 Vergehen wurden dokumentiert, wobei Rasen und Ablenkung am Steuer die häufigsten Probleme darstellten. Die Polizei betonte erneut die Bedeutung der Einhaltung der Verkehrsregeln für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.