Union lehnt Bas' Tarifbindung für Arbeitszeiten strikt ab – Flexibilität vor Bürokratie
Olav RuppertUnion lehnt Bas' Tarifbindung für Arbeitszeiten strikt ab – Flexibilität vor Bürokratie
Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen den Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas ausgesprochen, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen. Der CDU-Politiker Marc Biadacz betonte die Notwendigkeit flexibler Arbeitszeitregelungen.
Biadacz erläuterte, die Union wolle flexible Arbeitszeiten für alle Beschäftigten bewahren – unabhängig davon, ob sie unter einen Tarifvertrag fallen oder nicht. Zudem unterstrich er die Unterstützung der Partei für vertrauensbasierte Arbeitszeitsysteme in Unternehmen.
Die Fraktion sprach sich darüber hinaus dafür aus, die Erfassung der Arbeitszeiten einfach und ohne übermäßige Bürokratie zu gestalten. Ihre Haltung steht damit im direkten Widerspruch zu den Plänen der Ministerin, die wöchentliche Arbeitszeit über Tarifverträge formal zu regeln.
Die Position der Union setzt auf Flexibilität und möglichst wenig Bürokratie bei der Arbeitszeitgestaltung. Ihre Ablehnung des Ministervorschlags deutet auf mögliche Blockaden bei der Umsetzung hin. Sollte sich die Fraktion durchsetzen, könnten Unternehmen weiterhin auf vertrauensbasierte Systeme setzen.






