09 February 2026, 18:09

Wesel kämpft mit One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Eine Gruppe von Menschen steht auf der Straße und hält ein Banner in der Hand, auf dem "You Can't Keep Us Down, Unite Resist Feminist" steht, mit einem Fahrrad in der Nähe und Ballons, Drähten und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Wesel kämpft mit One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Wesel schließt sich der globalen Kampagne One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen an

Die Stadt beteiligt sich an der weltweiten Initiative, die im Rahmen der Bewegung am 14. Februar 2026 lokale Veranstaltungen veranstaltet. Bürgermeister Rainer Benien und die Gleichstellungsbeauftragte Regina Schmitz-Lenneps führen die Aktion in Wesel an.

Die Kampagne One Billion Rising wurde von der US-amerikanischen Autorin und Aktivistin Eve Ensler ins Leben gerufen. Sie setzt sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung sowie die Stärkung von Frauen und Mädchen ein. Unter dem Motto #WomenOnFire – Ni Una Menos ruft die deutsche Ausgabe 2026 zu Leidenschaft und Entschlossenheit im Kampf gegen patriarchale Gewalt auf.

Die Bewegung Ni Una Menos entstand 2015 in Argentinien und kämpft gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt. In Deutschland bleibt das Thema drängend: Allein 2024 registrierte die Polizei 265.942 Opfer von Gewalt – 73 Prozent davon waren Frauen.

Mindestens sechs deutsche Städte und Gemeinden beteiligen sich 2025 oder 2026 an der Kampagne, darunter Bersenbrück, Bottrop, der Kreis Saarlouis/Saarlouis-Picard, Beckum, Saarbrücken und Speyer. Mit Wesel wächst die Liste der lokalen Initiativen, die am 14. Februar 2026 Aktionen durchführen.

Die Veranstaltungen in Wesel lenken den Blick auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Durch öffentliche Aufmerksamkeit und kollektives Handeln will die Bewegung Veränderungen anstoßen. Die Aktionen am 14. Februar 2026 stehen für einen gemeinsamen Widerstand gegen geschlechtsspezifische Gewalt.