Wesel schenkt Saporischschja einen Radlader als Zeichen der Solidarität
Ariane HolzapfelWesel schenkt Saporischschja einen Radlader als Zeichen der Solidarität
Die deutsche Stadt Wesel hat ihrer ukrainischen Partnerstadt Saporischschja einen Radlader übergeben. Das Baumaschinenfahrzeug traf mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ein. Beide Städte pflegen seit Langem eine enge Partnerschaft, die durch diese jüngste Solidaritätsgeste weiter gestärkt wird.
Die Bürgermeister von Wesel und Saporischschja betonten die tiefe Verbundenheit ihrer Gemeinden und die Bedeutung der fortgesetzten Zusammenarbeit in Kriegszeiten. Der Radlader wurde über ein von der GIZ verwaltetes Förderprogramm beschafft und soll Saporischschja beim Wiederaufbau unterstützen, während die Stadt weiterhin mit den Folgen des Krieges kämpft.
Wesels Bürgermeister Rainer Benien hob die enge Beziehung zwischen den beiden Städten hervor und äußerte die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr des Friedens in der Ukraine. Sein Amtskollege in Saporischschja, Serhij Rjesik, hatte Wesel vor dem Konflikt mehrfach mit Delegationen besucht. Diesmal übermittelte Rjesik seinen Dank für die ungebrochene Unterstützung der deutschen Partnerstadt.
Neben der materiellen Hilfe umfasst die Partnerschaft auch kulturellen Austausch. Für diesen Sommer ist ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant. Solche Initiativen sollen die Verbindungen zwischen den jüngeren Generationen stärken – trotz der schwierigen Umstände.
Wesel ist eine von mehreren deutschen Kommunen, die ukrainischen Gemeinden direkt helfen. Weitere Beispiele sind Bedburg, das Mykolajiw seit Ende 2022 unterstützt, und Neumarkt, das Charkiw Anfang dieses Jahres Hilfe zukommen ließ.
Die Übergabe des Radladers markiert einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Wesel und Saporischschja. Beide Städte setzen ihre gemeinsame Arbeit fort, in der praktische Hilfe mit kulturellen Projekten verbunden wird. Mit dem Wachstum der Partnerschaft sind weitere Austauschprogramme und Unterstützungsmaßnahmen geplant.






