22 March 2026, 22:12

Westfleisch modernisiert Coesfelder Schlachthof nach jahrelanger Planung

Plakat, das eine Szene der Schweineschlachtung in Cincinnati zeigt, mit Menschen und verstreuten Gegenständen in einem Raum und dem Text "Schweineschlachtung in Cincinnati" unten.

Westfleisch modernisiert Coesfelder Schlachthof nach jahrelanger Planung

Schlachthof von Westfleisch in Coesfeld steht vor großer Modernisierung nach Jahren der Planung

Nach jahrelanger Vorbereitung steht der Schlachthof des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld vor einer umfassenden Modernisierung. Das bereits vor sechs Jahren vorgestellte Projekt hat nun die Zustimmung des Stadtrats erhalten und zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern – ohne die Produktionsmengen zu erhöhen. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Anlage bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten können.

Erste Pläne für die Aufrüstung hatte das Unternehmen bereits 2018 eingereicht. Doch zähe Verhandlungen mit den lokalen Behörden verzögerten das Vorhaben bis Ende 2024, als der Coesfelder Stadtrat schließlich grünes Licht gab. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss Westfleisch jedoch noch Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz einholen.

Falls der Genehmigungsprozess wie geplant verläuft, könnte der erste Spatenstich noch 2025 erfolgen. Der Fokus der Modernisierung liegt auf der Optimierung der Logistik, nicht auf einer Kapazitätserweiterung. Eine zweite Zufahrtsstraße soll die Anlieferung der Tiere von den ausgehenden Warenströmen trennen, um Staus zu verringern und die Arbeitsabläufe zu verbessern.

Die modernisierte Anlage wird zudem Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm- und Geruchsemissionen umfassen. Westfleisch rechnet damit, dass der Schlachthof bis Ende 2028 – neun Jahre nach der ersten Ankündigung – voll betriebbereit sein wird. Historische Daten deuten darauf hin, dass der Standort in den vergangenen Jahren mit einer Auslastung von etwa 85 bis 95 Prozent arbeitete, auch wenn genaue Zahlen nicht veröffentlicht wurden.

Mit der Modernisierung soll der langfristige Betrieb des Schlachthofs gesichert werden, der künftig wöchentlich bis zu 70.000 Schweine verarbeiten kann. Kern der Aufrüstung sind verbesserte Logistikprozesse und Umweltschutzmaßnahmen. Die neue Anlage ersetzt ein veraltetes System, das jahrelang nahe der Maximalkapazität lief.

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