Wie die NRW-Polizei mit moderner Pressearbeit Vertrauen schafft und Nachwuchs wirbt
Ariane HolzapfelWie die NRW-Polizei mit moderner Pressearbeit Vertrauen schafft und Nachwuchs wirbt
Die Pressestelle der Polizei Nordrhein-Westfalen spielt eine zentrale Rolle bei der Information der Öffentlichkeit. Ihre Aufgaben reichen von täglichen Updates bis hin zu langfristigen Kampagnen – alles geregelt durch den Medien-Erlass von 2011. Im Laufe der Jahre hat die Einheit ihre Arbeitsweise modernisiert, soziale Medien und schnellere Kommunikationswege genutzt, um mit Bürgerinnen und Bürgern in Dialog zu treten und neue Kräfte zu gewinnen.
Zu den Kernaufgaben gehört die Vermittlung von ereignisbezogenen und routinemäßigen Informationen an die Öffentlichkeit. Die Pressestelle organisiert Kampagnen, unterstützt Medienproduktionen und betreut Besuchergruppen. Bei Großlagen übernimmt das Team zudem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um eine klare Kommunikation zu gewährleisten.
Intern hält die Einheit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Laufenden und trägt zur Organisationsentwicklung bei. Sie stimmt sich mit der Führungsebene und Fachabteilungen ab, um langfristige Strategien für die Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln. Zudem gestaltet und bearbeitet das Team Druck- und Digitalmedien für die Polizeibehörde.
Seit dem Medien-Runderlass von 2011 hat die Pressestelle ihre digitale Präsenz ausgebaut. Soziale Medien nehmen heute eine Schlüsselrolle ein – mit lockeren, ansprechenden Beiträgen, die oft als 'Copaganda' bezeichnet werden und das Image der Polizei aufpolieren sowie Nachwuchs anwerben sollen. Persönliche Accounts, ähnlich wie in Niedersachsen seit 2016, helfen dabei, die Polizei menschlicher wirken zu lassen. Tägliche Pressemitteilungen auf der Website der Polizei NRW behandeln Themen wie Verkehr, Kriminalität und Notfälle, während vereinfachte Freigabeprozesse schnellere Reaktionen ermöglichen.
Über die Routinearbeit hinaus unterstützt die Einheit bundesweite Kampagnen und wirkt bei Film-, Fernseh- und Radioproduktionen mit. Durch die Beteiligung an Medienprojekten prägt sie maßgeblich das öffentliche Bild der Polizei.
Die Pressestelle passt sich kontinuierlich an und setzt sowohl auf klassische als auch digitale Kanäle, um zu informieren und in Austausch zu treten. Ihr strukturiertes Vorgehen sorgt für Transparenz und stärkt gleichzeitig die Personalgewinnung sowie das Verhältnis zur Bevölkerung. Die Reformen von 2011 haben ihre Fähigkeit gestärkt, schnell und zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu reagieren.