23 March 2026, 02:11

Wie eine Apotheken-Schließung Ingo Müllers Geschäft plötzlich boomte

Apothekenladen mit einem Fahrzeug vor dem Gebäude und einem Gebäude in der linken Ecke.

Wie eine Apotheken-Schließung Ingo Müllers Geschäft plötzlich boomte

Die Schließung einer nahegelegenen Apotheke hat Ingo Müllers Geschäft unerwartetes Wachstum beschert. Sein Laden, nur 500 Meter entfernt, sieht sich nun einer höheren Nachfrage ausgesetzt – und den damit verbundenen Herausforderungen. Müller hat reagiert, indem er sein Angebot erweitert und zusätzliches Personal einstellt, um den Kundenandrang zu bewältigen.

Als eine konkurrierende Apotheke ihre Pforten schloss, verzeichnete Müller einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Um die zusätzliche Arbeitslast zu stemmen, baute er seine Kassenbereiche aus und übernahm ehemalige Mitarbeiter des geschlossenen Betriebs. Zudem richtete er einen rund um die Uhr zugänglichen Automaten für rezeptfreie Medikamente ein, was den Druck auf den persönlichen Service verringerte.

Doch Müller ging es nicht nur um die Abwicklung an der Kasse: Er diversifizierte sein Angebot. Seine Hauptapotheke bietet nun auch Blisterverpackungen für Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Arztpraxen an. Dennoch bleiben die Gewinne unter Druck. Steigende Löhne und die Umstellung auf E-Rezepte schmälern die Margen – ein Problem, das durch häufige Ausfälle der Telematik-Infrastruktur noch verschärft wird.

Als engagierter Fürsprecher der lokalen Apotheker beteiligt sich Müller an Protesten, um auf die Notlage der Branche aufmerksam zu machen. Er räumt die schwierige wirtschaftliche Lage ein, blickt aber zuversichtlich auf mögliche Erweiterungen – trotz wachsender Konkurrenz und steigender Kosten.

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Müllers Apotheke hat sich schnell an die gestiegene Nachfrage angepasst, mit mehr Personal und moderner Technik, um die Kunden besser zu bedienen. Doch die übergeordneten Herausforderungen – steigende Kosten und die digitale Transformation – belasten das Geschäft weiterhin. Fürs Erste konzentriert er sich darauf, Wachstum und die wirtschaftlichen Realitäten der Apothekenbranche heute in Einklang zu bringen.

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