Zoll in Münster deckt Drogen-Schmuggel und massive Steuerhinterziehung auf
Ariane HolzapfelZoll in Münster deckt Drogen-Schmuggel und massive Steuerhinterziehung auf
Zollbeamte in Münster haben in den letzten Tagen mehrere Fälle von illegalen Einfuhren und Steuerhinterziehung aufgedeckt. Unter den Vorfällen wurden eine Mutter und ihre Tochter mit einer großen Menge Ecstasy erwischt, während andere Reisende wegen Marihuana-Schmuggels und der Umgehung von Fahrzeugabgaben angeklagt wurden.
Eine 52-jährige Deutsche und ihre 32-jährige Tochter wurden von den Behörden angehalten, nachdem in ihrem Auto über 400 Gramm Ecstasy-Tabletten versteckt entdeckt worden waren. Der Fund führte zu Anklagen wegen Einfuhr und Besitzes einer verbotenen Substanz.
In einem weiteren Fall wurde bei einem Reisenden fast 8 Gramm Marihuana gefunden, dessen Einfuhr nach Deutschland weiterhin illegal ist. Der Betroffene muss nun mit möglichen Strafen wegen Drogenschmuggels rechnen.
Unterdessen hatte ein deutscher Einwohner für ein in Großbritannien zugelassenes Fahrzeug mehr als 3.000 Euro an Einfuhrabgaben nicht entrichtet. Die Zollbehörden fordern die ausstehenden Gebühren ein und prüfen zusätzliche Bußgelder.
In einem anderen Fall wurde in Borken ein Kioskbesitzer beim Verkauf unversteuerter E-Zigaretten ertappt, wodurch er über 820 Euro an Tabaksteuern hinterzogen hatte. Dem Geschäft drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen des Steuervergehens.
Die Fälle unterstreichen die anhaltenden Bemühungen des Zolls, Einfuhrbestimmungen und Steuergesetze durchzusetzen. Die an Schmuggel oder Hinterziehung Beteiligten müssen mit juristischen Schritten, möglichen Geldstrafen und weiteren Sanktionen rechnen.






