29 March 2026, 16:13

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das eine Gruppe von Radfahrern mit Veranstaltungseinzelheiten zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Wochenendunfällen nahe Geldern schwer verletzt

Bei zwei getrennten Unfällen am Wochenende in der Nähe von Geldern haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle ereigneten sich auf Radwegen, und es gab Anzeichen für Alkoholisierung. Die Polizei warnt Radfahrer eindringlich vor den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Der erste Unfall geschah am Freitagabend an der Arcener Straße in Straelen. Ein 45-jähriger Mann wurde verletzt auf dem Weg aufgefunden und mit schweren Wunden ins Krankenhaus gebracht.

Am Sonntagmittag wurde ein 41-jähriger Gelderner in ähnlichem Zustand in der Nähe von Am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste nach dem Sturz stationär behandelt werden. Bei beiden Fahrern wurden aufgrund sichtbarer Alkoholisierungsmerkmale Blutproben entnommen.

Die Behörden gehen davon aus, dass Alkohol in beiden Fällen eine Rolle spielte. Sie erinnerten daran, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer. Betrunkenes Radfahren kann zum Entzug des Führerscheins und strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Aktuelle Daten zeigen, dass Alkohol ein häufiger Faktor bei Fahrradunfällen ist. Laut dem Verkehrsbericht 2025 für Nordrhein-Westfalen stand bei 34 Prozent der Unfälle mit verletzten Radfahrern Alkohol im Spiel. Für Pedelec-spezifische Vorfälle der letzten fünf Jahre liegen jedoch keine genauen Zahlen vor.

Die Polizei rät Fahrern, nach dem Alkoholkonsum eine sichere Heimfahrt zu organisieren, und appelliert an die Solidarität unter Radfahrern auf den Straßen. Beide Verletzte befinden sich weiterhin nach ihren Alleinunfällen im Krankenhaus.

Die Vorfälle reiht sich in weitere kürzliche alkoholisierte Pedelec-Unfälle in Dortmund und Münster ein. Die Behörden betonen erneut, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss erhebliche rechtliche und sicherheitsrelevante Risiken birgt.

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