06 April 2026, 18:13

Betrüger nutzen WhatsApp für "Schock-Anrufe" – so schützen Sie sich

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten können

Aktionswoche gegen Schockanrufe - So arbeiten die Täter - Betrüger nutzen WhatsApp für "Schock-Anrufe" – so schützen Sie sich

Betrüger zielen zunehmend auf ältere Menschen mit täuschenden Anrufen und Nachrichten ab

Mit Hilfe von Apps wie WhatsApp geben Kriminelle sich als in Not geratene Angehörige aus und bringen ihre Opfer dazu, Geld zu überweisen. Die Behörden warnen, dass bereits Tausende auf diese wachsende Masche hereingefallen sind.

Bei diesem Betrug, der oft als "Schock-Anruf" bezeichnet wird, geben sich die Täter als Familienmitglieder aus, die dringend Bargeld benötigen. Sie nutzen Angst und Panik aus, um ihre Opfer zu überstürzten Handlungen zu drängen. Viele ältere Menschen werden zufällig aus Telefonbüchern ausgewählt und sind so ein leichtes Ziel für organisierte Banden.

Allein in Nordrhein-Westfalen wurden 2023 3.068 Fälle mit Tätern aus dem Ausland registriert, wobei der Schaden 1,2 Millionen Euro betrug. Im folgenden Jahr waren 514 Fälle auf in Deutschland ansässige Kriminelle zurückzuführen, die einen Verlust von etwa 9,4 Millionen Euro verursachten. Die Behörden gehen davon aus, dass viele Vorfälle nicht gemeldet werden – die tatsächlichen Schäden sind daher weitaus höher.

Die Behörden raten dazu, bei Verdacht auf Betrug sofort aufzulegen. Persönliche oder finanzielle Daten sollten niemals preisgegeben werden; stattdessen solle man die Polizei kontaktieren. Ingo Wünsch, Leiter des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, empfiehlt Familien, ein Codewort zu vereinbaren. Dieser einfache Schritt kann helfen, Identitäten zu überprüfen und Betrug zu verhindern.

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Der Anstieg der Schock-Anruf-Betrügereien unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit, insbesondere bei älteren Menschen. Durch das Erkennen der Taktiken und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen können Opfer finanzielle Verluste vermeiden. Die Polizei ermittelt weiter, doch das beste Mittel gegen diese Straftaten bleibt die öffentliche Aufklärung.

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