Eberl sieht FIFA-Klub-WM als Wendepunkt für Bayerns Siegesserie
Bayern Münchens Sportdirektor Max Eberl blickt vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Köln auf die Auswirkungen des FIFA-Klub-WM zurück. Trotz des Viertelfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain bezeichnete er das Turnier als Wendepunkt für die Mannschaft. Allerdings erlitt Jamal Musiala dort eine schwere Beinverletzung – doch seine Rückkehr rückt nun in greifbare Nähe.
Der Auftritt der Bayern bei der Klub-WM endete abrupt mit der Niederlage gegen PSG im Viertelfinale. Zwar war die Niederlage ein Rückschlag, doch Eberl betonte, dass die Erfahrung die Mannschaft gestärkt habe. Besonders hob er hervor, wie sich die Spieler und Trainer Vincent Kompany während des Turniers enger zusammengeschlossen hätten – sogar die Meisterschaftsfeier erlebten sie gemeinsam.
Für Jamal Musiala endete das Turnier vorzeitig: Der Mittelfeldspieler zog sich einen schweren Bruch von Schien- und Wadenbein zu. Zwar fiel er daraufhin wochenlang aus, doch der Verein blickt optimistisch auf seine Genesung. Eberl deutete an, dass der Nationalspieler möglicherweise früher als erwartet zurückkehren könnte.
Trotz der Enttäuschung sah Eberl in der Klub-WM den Auslöser für Bayerns aktuelle Dominanz. Seither hat die Mannschaft eine beispiellose Siegesserie hingelegt und dabei Rekorde gebrochen. Die Spieler hätten sich gegenseitig zu neuen Höhen getrieben, so Eberl, der das Turnier als Grundstein für den jüngsten Erfolg bezeichnete.
Mit Blick auf die Zukunft ließ Eberl durchblicken, dass es möglicherweise eine symbolische Dankesgeste an die Organisatoren der Klub-WM geben könnte. Sollte der FC Bayern in dieser Saison alle möglichen Titel holen, könnte der Vorstand die Bedeutung des Turniers für diese Erfolge offiziell würdigen.
Die Klub-WM hinterließ bei den Bayern ein zwiespältiges Erbe: ein frühes Ausscheiden, Musialas Verletzung – doch Eberl sieht darin den Katalysator für die aktuelle Formstärke. Die neu gewonnene Einheit und die anschließende Siegesserie haben die Mannschaft in dieser Saison herausragen lassen. Sollte der FC Bayern 2025/26 tatsächlich alle Titel gewinnen, könnte der Einfluss des Turniers sogar formell anerkannt werden.






