20 March 2026, 14:10

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt mit neuer Gedenkstele

Schwarz-weißes Foto eines Brunnens mit einer Statue, umgeben von Menschen, in einer Stadt mit Gebäuden im Hintergrund; Text ist unten sichtbar.

Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt mit neuer Gedenkstele

Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat offiziell zum Heimatblickpunkt – einem "Heimat-Highlight" – ernannt worden. Bei einer Feierstunde am 18. März 2026 wurde zudem eine neue Stele enthüllt, die an den Schöpfer des Brunnens, Werner Endres, erinnert, der 2022 verstorben ist. Die Veranstaltung vereinte Familie, lokale Amtsträger und Bürger, um sein bleibendes Wirken für die Stadt zu würdigen.

Der Brunnen an der Ecke Römerstraße und Marktstraße wurde von Werner Endres entworfen und 2007 eingeweiht. Sein Aufbau folgt dem Verlauf des Rheins und symbolisiert, wie der Fluss die Dormagener Stadtteile verbindet. Die Grundfläche des Brunnens spiegelt die Stadtgrenzen wider, während 16 Basaltsäulen die einzelnen Ortsteile repräsentieren – ein Sinnbild für Zusammenhalt.

Werner Endres, gelernter Ingenieur, zog 1965 nach Dormagen, um bei Bayer AG zu arbeiten. Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte er sich über 40 Jahre im Stadtrat. 2004 ehrte ihn die Stadt für sein Wirken mit dem Ehrenring der Stadt Dormagen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei der Ernennungsfeier betonte Bürgermeister Erik Lierenfeld die enge Verbundenheit Endres' mit der Gemeinde. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, erinnerte an die Hingabe ihres Mannes für die Stadt und dankte für die Ehrung. Auch ihr Enkel Joshua nahm an der Veranstaltung teil.

Die neue Stele sorgt dafür, dass Werner Endres' Vermächtnis in Dormagen sichtbar bleibt. Der Brunnen ist nun nicht nur ein öffentliches Wahrzeichen, sondern auch ein Denkmal für sein lebenslanges Engagement. Die offizielle Auszeichnung als Heimatblickpunkt festigt seinen Platz im lokalen Kulturerbe.

Quelle