07 April 2026, 20:19

Evonik-Aktie bricht ein: Chemiekonzern kämpft mit Rekordtief und Analysten-Pessimismus

Ein Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust" und "Risiko" öber einer Zeitung mit Text und Zahlen.

Evonik-Aktie bricht ein: Chemiekonzern kämpft mit Rekordtief und Analysten-Pessimismus

Evonik Industries gerät unter wachsenden Druck – Aktie stürzt auf Rekordtief

Der Chemiekonzern Evonik Industries steht vor zunehmenden Herausforderungen, nachdem der Aktienkurs auf ein historisches Tief gefallen ist. Die Papiere des Dax-Konzerns notieren bei nur noch 13,55 Euro und markieren damit einen neuen Tiefstand. Mehrere Großbanken haben die Aktie inzwischen abgestuft – ein klares Warnsignal für die finanzielle Verfassung des Unternehmens.

Hinter den Problemen steht vor allem der drastische Preisverfall im Methionin-Markt, der die Gewinnmargen von Evonik stark belastet. Gleichzeitig kämpft die gesamte Chemieindustrie mit tiefgreifenden strukturellen Problemen, was die Stimmung unter Anlegern zusätzlich trübt.

Die Bewertungen der Analysten fallen entsprechend düster aus: Goldman Sachs stufte Evonik auf "Verkaufen" herab, Jefferies senkte die Empfehlung auf "Underperform". Auch die Citigroup korrigierte ihr Kursziel deutlich nach unten – ein Zeichen für die wachsende Skepsis am Markt. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von nur 15,8 gilt die Aktie mittlerweile als stark überverkauft.

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Als Reaktion auf die Krise hat Evonik das Sparprogramm "Evonik Tailor Made" gestartet, das die Effizienz steigern und die Kosten senken soll. Dennoch verzeichnet das Unternehmen im Jahresverlauf bereits Verluste von rund 19 Prozent. Nun richten sich die Blicke der Investoren auf die nächsten Quartalszahlen, die im Frühling 2026 anstehen – in der Hoffnung auf erste Anzeichen einer Erholung.

Die Abstufungen und der Kursverfall unterstreichen die wachsenden Schwierigkeiten für Evonik. Mit unter Druck geratenen Margen und anhaltenden Branchenproblemen steht das Unternehmen vor einem schwierigen Aufholprozess. Ob das Effizienzprogramm greift, wird in den kommenden Monaten genau beobachtet werden.

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