25 June 2026, 20:09

Forscher prüfen, wie die 15-Minuten-Stadt den Güterverkehr revolutioniert

Klimaschutz: Kann das 15-Minuten-Stadt-Konzept umgesetzt werden?

Forscher prüfen, wie die 15-Minuten-Stadt den Güterverkehr revolutioniert

Ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung der Bergischen Universität Wuppertal untersucht, wie das Konzept der 15-Minuten-Stadt die städtische Entwicklung prägen könnte. Die Initiative mit dem Namen POTUS zielt darauf ab, die Machbarkeit lokaler Versorgungsnetze und kurzer Wege in Städten zu bewerten. Für das Vorhaben wurden rund 1,4 Millionen Euro aus europäischen und nationalen Fördermitteln eingeworben.

Koordiniert wird das Projekt vom Lehrstuhl für Güterverkehrsplanung und Transportlogistik der Universität. Beteiligt ist ein internationales Team aus Österreich, Schweden, Frankreich, Italien, Düsseldorf und Wiesbaden. Gemeinsam analysieren die Forscher:innen, wie Merkmale einzelner Stadtviertel den Lieferbedarf beeinflussen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie liegt darauf, zu ermitteln, wo und unter welchen Bedingungen der Güterverkehr am stärksten wächst. Zudem werden Daten aus verschiedenen europäischen Ländern verglichen und genutzt. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für Empfehlungen zu einer nachhaltigen Steuerung des städtischen Güterverkehrs dienen.

Das Konzept der 15-Minuten-Stadt fördert ein klimafreundliches Stadtleben, indem es sicherstellt, dass wichtige Dienstleistungen innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Das Projekt wird untersuchen, wie sich dieses Modell mit der Logistik des Güterverkehrs verbinden lässt.

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Die POTUS-Studie wird wertvolle Erkenntnisse zu Güterverkehrsmustern in europäischen Städten liefern. Ihre Handlungsempfehlungen könnten Städten helfen, den Warenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Gefördert wird die Forschung im Rahmen des europäischen Programms Driving Urban Transitions sowie von nationalen Partnern.

Quelle