GFO Kliniken Rhein-Berg startet Millionen-Umbau für bessere Patientenversorgung
Hans-Theo KuhlGFO Kliniken Rhein-Berg startet Millionen-Umbau für bessere Patientenversorgung
GFO Kliniken Rhein-Berg startet umfassende Umstrukturierung seiner Standorte
Die GFO Kliniken Rhein-Berg haben mit einer großen Umgestaltung ihrer Krankenhausstandorte begonnen, um den neuen nationalen Reformvorgaben gerecht zu werden. Ziel der Veränderungen ist es, die langfristige medizinische Versorgung in Bergisch Gladbach und den umliegenden ländlichen Gebieten zu sichern. Ein Zuschuss in Höhe von 58 Millionen Euro aus dem Bundeskrankenhaus-Transformationsfonds soll helfen, veraltete Einrichtungen zu modernisieren.
Die Förderung ist Teil des 50-Milliarden-Euro-Krankenhausreformprogramms der Bundesregierung und konzentriert sich auf den Ausbau des Vinzenz-Pallotti-Krankenhauses in Bensberg. Der Standort leidet derzeit unter strukturellen Engpässen, beenigten Räumlichkeiten und veralteter Infrastruktur. Die Investitionen – kombiniert mit eigenen Mitteln der GFO – werden zur Modernisierung der Stationen und medizinischen Einrichtungen genutzt.
Im Rahmen der Reform bleibt jeder GFO-Standort Träger der grundlegenden Gesundheitsversorgung, bietet aber zusätzlich spezialisierte Behandlungen an. Das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus wird weiterhin Innere Medizin, Rektumtumor-Chirurgie, Urologie und uro-onkologische Behandlungen anbieten. Das Marienhospital in Bergisch Gladbach behält seinen Schwerpunkt auf Neurologie und Geriatrie.
Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, lobte den Start der Reform und die erste Zuweisung von Fördermitteln in die Region. Der Krankenhaus-Transformationsfonds, der von 2026 bis 2035 aktiv ist, unterstützt bundesweit die Umstrukturierung, Digitalisierung und medizinische Spezialisierung von Krankenhäusern.
Die 58 Millionen Euro werden helfen, die Überlastung im Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus zu verringern und die Patientenversorgung zu verbessern. Die Reformen stellen sicher, dass sowohl grundlegende als auch spezialisierte medizinische Leistungen in der Region erhalten bleiben. Die Bauarbeiten für die Modernisierungen sollen in den kommenden Jahren beginnen.






