Gladbachs Notlösung: Polanski sucht ohne Toro den Befreiungsschlag gegen Leverkusen
Hans-Theo KuhlGladbachs Notlösung: Polanski sucht ohne Toro den Befreiungsschlag gegen Leverkusen
Borussia Mönchengladbach bestreitet am Sonntag sein viertes Bundesliga-Spiel der Saison gegen Bayer Leverkusen. Bisher hatte die Mannschaft große Probleme, den Weg zum Tor zu finden – in den ersten drei Ligapartien blieb sie ohne eigenen Treffer.
Anfang dieser Woche entließ der Verein Cheftrainer Gerardo Seoane. Seitdem übernimmt Eugen Polanski interimistisch die Mannschaftsführung.
Verletzungspech verschärft die Situation bei den Fohlen. Stürmer Robin Hack, der im Eröffnungsspiel des DFB-Pokals zweimal traf, musste sich wegen eines Meniskusrisses im rechten Knie operieren lassen. Er wird mehrere Wochen ausfallen.
Für die Partie gegen Leverkusen plant Polanski einen umgestalteten Angriff. Kevin Stöger soll die Position des „Zehners“ besetzen, während Giovanni Reyna auf dem linken Flügel zum Einsatz kommen dürfte. Auch Grant Leon-Ranos könnte in die Startelf rücken.
Ohne Ligator und unter neuer Führung geht Gladbach in die Begegnung. Die personellen und taktischen Änderungen sollen die Wende bringen. Doch Leverkusen wird am Wochenende ein harter Gegner sein.
