Langenfeld führt strenge Bauschutt-Regeln und Gebühren am Wertstoffhof ein
Horst FischerLangenfeld führt strenge Bauschutt-Regeln und Gebühren am Wertstoffhof ein
Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung in Langenfeld: Mengenbegrenzung und Gebühren am Wertstoffhof Hansastraße
Der städtische Betriebshof der Stadt Langenfeld hat die Vorschriften für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen überarbeitet. Am Wertstoffhof Hansastraße gelten nun strengere Limits, um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen. Anwohner müssen diese Änderungen beachten, wenn sie Materialien abgeben.
Am Standort Hansastraße dürfen Bürger künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt anliefern. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine werden an dieser Stelle nicht angenommen.
Für jede Anlieferung am Wertstoffhof Hansastraße fällt eine Gebühr von 8,00 Euro an. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster oder Türen wurden dort bereits bisher nicht entgegengenommen. Bei größeren Mengen dieser Materialien müssen Anwohner die Deponie im Stadtteil Immigrath nutzen, wo die Entsorgung 5,00 Euro pro Kofferraumladung kostet.
Die Stadt rät Bürgern mit größeren Mengen an Bauschutt, direkt die Bezirksdeponie oder zugelassene private Entsorger aufzusuchen. Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien ebenfalls gegen Gebühr an.
Mit den neuen Beschränkungen soll die Kostenentwicklung am Wertstoffhof Hansastraße stabilisiert werden. Für Anwohner gibt es nun klare Vorgaben zur Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen – größere Mengen müssen an alternativen Standorten abgegeben werden, wobei die Gebühren je nach Anbieter variieren.
