Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit Dutzenden Verletzten
Horst FischerGroßübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit Dutzenden Verletzten
Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte proben Chemieunfall mit Massenanfall von Verletzten
Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Über 80 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen und Feuerwehren beteiligten sich an der Simulation. Das Szenario sah einen Chemieunfall mit rund 30 betroffenen Schülerinnen und Schülern vor, der eine Großschadenslage auslöste.
Die Übung begann mit einem simulierten Chemieleck während der Schulzeit. Aufgrund der hohen Zahl an Verletzten wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen. Die Rettungskräfte richteten umgehend eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein, die mindestens 50 Patientinnen und Patienten pro Stunde versorgen kann und für vier bis acht Stunden autonom arbeitet.
Die Einsatzkräfte sichteten die Verletzten systematisch, bevor sie in nahegelegene Krankenhäuser verlegt wurden. Geprüft wurden dabei die Kommunikationswege, die Abstimmung zwischen den Behörden sowie die Effizienz der Notfallabläufe. Beteiligt waren unter anderem das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).
Die Organisatoren lobten im Anschluss den reibungslosen und zielgerichteten Ablauf der Übung. Besonders hervorgehoben wurden die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsdienste und der effektive Einsatz der Ressourcen.
An der Übung nahmen insgesamt 88 Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Organisationen teil. Sie bot eine realistische Erprobung der Abläufe bei Großschadenslagen und stärkte die Zusammenarbeit zwischen den Behörden. Die BHP-50 und die Sichtung der Patientinnen und Patienten bestätigten sich als zentrale Elemente bei der Bewältigung von Massenanfällen von Verletzten.






