05 May 2026, 19:39

"Grüne Ufer" feiert magische Theaterpremiere mit parallelen Schicksalen in Jekaterinburg

Ein altes Illustrationstitelblatt "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer" feiert magische Theaterpremiere mit parallelen Schicksalen in Jekaterinburg

Eine neue Bühnenadaption von „Grüne Ufer“, dem gefeierten Fantasy-Roman von Gennadi Alexejew, hat in Jekaterinburg Premiere gefeiert. Das Stück erkundet parallele Leben und eine tragische Liebe, indem es sowjetzeitliche Lyrik mit vorrevolutionärer Romantik verbindet. Die Aufführungen finden im privaten „Tvary“-Theater der Stadt unter der Regie von Lilia Bornaschewa statt.

Die Handlung folgt zwei miteinander verwobenen Schicksalen: einem Dichter aus der Sowjetunion der 1980er-Jahre und einem Romanzen-Sänger aus dem frühen 20. Jahrhundert. Obwohl sich ihre Wege zu Lebzeiten nie kreuzen, vereint das Stück ihre Geister im Tod. Regie führte Lilia Bornaschewa, die auch die Romanvorlage adaptierte. Sie enthüllte, dass Alexejews Inspiration von einem Foto der realen Sängerin Anastassija Wjalzewa aus der vorrevolutionären Zeit stammte.

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Jelena Iwanowa übernimmt in der Produktion neun verschiedene Rollen und wechselt mühelos zwischen den Figuren. Oleg Dulenkins Darstellung des sowjetischen Dichters wurde mit dem Autor des Romans, Gennadi Alexejew, verglichen, was der Aufführung zusätzliche Tiefe verleiht. Die Themen Liebe, Schicksal und alternative Realitäten haben dem Stück den Ruf als eines der ehrgeizigsten Fantasy-Werke des modernen russischen Theaters eingebracht.

Die Premiere markiert einen weiteren Meilenstein für das „Tvary“-Theater, das für mutige Adaptionen bekannt ist. „Grüne Ufer“ zieht weiterhin Publikum mit seiner beklemmenden Erzählung und der erfinderischen Inszenierung in seinen Bann. Die Produktion wird für eine begrenzte Spielzeit in Jekaterinburg gezeigt.

Quelle