Ibbenbüren baut Europas größten Stromspeicher – so groß wie sieben Fußballfelder
Horst FischerIbbenbüren baut Europas größten Stromspeicher – so groß wie sieben Fußballfelder
In Ibbenbüren entsteht ein riesiger Batteriespeicher – so groß wie sieben Fußballfelder
Im I-NOVA Park in Ibbenbüren soll eine gigantische Batteriespeicheranlage gebaut werden, die eine Fläche von sieben Fußballfeldern umfassen wird. Nach ihrer Fertigstellung wird sie genug Energie speichern können, um fast 500.000 Haushalte einen ganzen Tag lang zu versorgen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Umwandlung des ehemaligen Bergbaustandorts in ein modernes Energie-Drehkreuz.
Die Anlage wird etwa 1,9 Gigawattstunden (GWh) speichern können und ist damit derzeit der größte geplante Speicher seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Sie wird Überschussstrom aus Solar- und Windkraftanlagen aufnehmen und bei steigendem Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Ein vollautomatisiertes System ermöglicht schnelle Reaktionen auf Netzschwankungen und trägt so zu einer stabilen Stromversorgung bei.
Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen, sobald das Gelände von bergrechtlichen Auflagen freigegeben ist. Die GFGBA bereitet derzeit den Bauantrag vor. Die Nähe zu einer geplanten Umrichterstation des Netzbetreibers Amprion ermöglicht es, die Batterien etwa zweimal täglich zu be- und entladen – ein wichtiger Beitrag zur Netzstabilität.
Das Projekt wird schrittweise ausgebaut und festigt die langfristige Zukunft des I-NOVA Parks. Für die Stadt Ibbenbüren ist es ein zentraler Baustein im Wandel vom Bergbaustandort zu einem Zentrum für nachhaltige Energieinfrastruktur.
Der Batteriespeicher wird die lokale Energiespeicherkapazität deutlich erhöhen. Seine Fähigkeit, das Stromnetz zu stabilisieren und erneuerbare Energien zu integrieren, entspricht den regionalen Zielen für eine moderne Infrastruktur. Die schrittweise Erweiterung unterstreicht zudem die kontinuierlichen Investitionen in die Transformation der Region.






