Carnival-Chef Köln noch nicht an neuen Oberbürgermeister gewöhnt - Kölner Karneval beginnt mit peinlichem Fauxpas des Organisators
Kölner Karneval startet mit peinlichem Fauxpas
Die diesjährige Karnevalssaison in Köln begann mit einer unerwarteten Panne: Christoph Kuckelkorn, der leitende Karnevalsorganisator der Stadt, begrüßte den neuen Oberbürgermeister irrtümlich, als wäre er noch sein Vorgänger. Der Patzer ereignete sich während einer traditionellen Zeremonie, bei der der Oberbürgermeister alljährlich eine Karnevalsmütze und einen Verdienstorden überreicht bekommt.
Torsten Burmester hatte das Amt des Kölner Oberbürgermeisters von Henriette Reker übernommen, die es von 2015 bis 2022 innehatte. Im Rahmen der langjährigen Karnevalsbräuche wird der amtierende Oberbürgermeister jedes Jahr offiziell von den Veranstaltern empfangen. Diesmal übergab Kuckelkorn Burmester die üblichen Gaben – eine Karnevalsmütze und den Verdienstorden –, bevor ihm sein Fehler auffiel.
Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur räumte Kuckelkorn später den Irrtum ein. Gleichzeitig lobte er Burmester als "bürgernah" und gut vertraut mit den Bedürfnissen der Stadt. Trotz der Verwirrung gab es keine Berichte über Probleme bei der Planung oder Durchführung der diesjährigen Karnevalsveranstaltungen.
Der Vorfall unterstreicht die zeremonielle Rolle, die Oberbürgermeister im Kölner Karneval spielen. Traditionell arbeiten Organisatoren und Stadtvertreter Hand in Hand, um den Auftakt der Feierlichkeiten zu gestalten. Die Panne störte jedoch nicht die Eröffnungsfeierlichkeiten. Kuckelkorns Äußerungen deuten auf ein gutes Einvernehmen mit dem neuen Oberbürgermeister hin. Bislang läuft alles nach Plan – Burmester nimmt wie vorgesehen an den bewährten Bräuchen teil.






