Kölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Aktivitätsflächen"
Hans-Theo KuhlKölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Spiel- und Aktivitätsflächen"
Der Kölner Stadtrat steht vor einer umstrittenen Abstimmung über die Umbenennung von Spielplätzen. Der Vorschlag sieht vor, den Begriff in „Spiel- und Aktivitätsflächen“ zu ändern, um Jugendliche stärker einzubeziehen. Bürgermeisterin Henriette Reker lehnt die Idee öffentlich ab und bezeichnet sie als unnötig.
Die Entscheidung zur Aktualisierung der Schilder war bereits vor zwei Jahren vom Jugendhilfeausschuss gebilligt worden. Die Stadtverwaltung argumentiert, dass der Begriff „Spielplatz“ die Bedürfnisse älterer Kinder nicht ausreichend widerspiegle. Man hofft, dass die neue Bezeichnung die Flächen für alle Altersgruppen attraktiver macht.
Trotz der früheren Zustimmung des Ausschusses hat sich Reker nun gegen die Änderung ausgesprochen. Ihr Einspruch hat die Debatte vor der Ratssitzung am 4. September neu entfacht. Auch Kritiker wie der lokale Redakteur Kristof Kien äußerten sich ablehnend zur Umbenennung.
Der Rat wird in seiner September-Sitzung endgültig entscheiden. Bei einer Zustimmung würde die neue Terminologie für alle Spielplätze der Stadt gelten. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Schilder wie ursprünglich geplant aktualisiert werden.
