Mönchengladbach eröffnet siebte Gesamtschule – doch Platz ist knapp
Hans-Theo KuhlMönchengladbach eröffnet siebte Gesamtschule – doch Platz ist knapp
Mönchengladbach bereitet Eröffnung der siebten Gesamtschule vor
In Mönchengladbach wird mit der Breite Straße Gesamtschule die siebte Gesamtschule der Stadt eröffnet – eine Reaktion auf die starke Nachfrage lokaler Familien. Fast 44 Prozent der Eltern in Mönchengladbach bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule diesen Schultyp. Doch der Start erfolgt mit begrenzten Kapazitäten: Im ersten Jahr können nur 108 der 142 Bewerber aufgenommen werden.
Als Übergangslösung wird noch in diesem Sommer ein modularer Neubau in Betrieb genommen, der die ersten Schüler aufnehmen soll. Damit steigt die Kapazität von 30 auf 34 Klassen. Sobald der permanente Standort fertig ist, soll die Schule weiter ausgebaut werden. Der Bau des Hauptgebäudes beginnt voraussichtlich 2027, sodass die Schüler im Schuljahr 2028/29 einziehen können.
Das endgültige Design, entworfen vom Münchner Büro Auer Weber, sieht einen dynamischen, mehrstöckigen Bau mit fünf Bereichen vor. Jeder Abschnitt erhält einen eigenen Innenhof, während eine zentrale "Schulstraße" alle Bereiche verbindet. Zudem ist eine separate Sporthalle geplant, die sowohl Schülern als auch der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.
Im viergeschossigen Haupttrakt entstehen gemeinsame Räumlichkeiten wie ein Foyer, ein Forum, eine Cafeteria sowie Ateliers für Kunst und Textilarbeit. Auch die Betreuungsangebote für den Nachmittag werden hier untergebracht. Nach Fertigstellung des Neubaus steigt die Kapazität auf 36 Klassen.
Die zweite Bauphase ist für 2031 vorgesehen, mit der vollständigen Fertigstellung noch im selben Jahr. Anschließend wird der provisorische Bau abgerissen. Die geschätzten Gesamtkosten für die Übergangs- und Dauerlösung belaufen sich auf rund 130 Millionen Euro, wobei die endgültige Freigabe durch den Stadtrat noch aussteht.
Bis 2031 sind in Mönchengladbach keine weiteren Gesamtschulen geplant.
Die neue Schule soll den wachsenden Bedarf decken, startet jedoch mit begrenztem Platzangebot. Nach der vollständigen Fertigstellung wird sie erweiterte Räumlichkeiten und Kapazitäten bieten. Die Stadt hat 130 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt, das in zwei Bauabschnitten innerhalb des nächsten Jahrzehnts umgesetzt wird.






