04 May 2026, 18:21

Mordprozess: Mann gesteht Messerangriff auf seine Frau – doch war es Notwehr?

Diagramm zur Darstellung der Tötungsdelikte nach Alter des Täters und Waffengebrauch von 1976 bis 2004 mit begleitendem erklärendem Text.

Prozess um Mordfall: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Mann gesteht Messerangriff auf seine Frau – doch war es Notwehr?

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau erstochen zu haben, behauptet jedoch, sie habe ihn zuvor angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit über eine geplante Reise in die Niederlande. Die Polizei fand den Angeklagten später mit einer schweren Bauchverletzung vor.

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Laut Berichten hatte es zwischen dem Paar Streit über die Entscheidung der Frau gegeben, Verwandte in den Niederlanden zu besuchen. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, der Angeklagte habe Probleme damit gehabt, dass seine Frau Kontakt zu Freunden und Familie aufrechterhielt. Ihr Streit eskalierte schließlich zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung in ihrer gemeinsamen Wohnung.

Nach dem Angriff alarmierte der Mann den Notruf. Seine Frau erlitt 32 Stichwunden am Oberkörper und starb noch am Tatort. Anfangs gingen die Ermittler davon aus, dass sich der Angeklagte seine schwere Bauchverletzung bei einem Suizidversuch zugefügt hatte.

Während des Prozesses bestand der Mann darauf, seine Frau habe als Erste zugeschlagen. Er räumte ein, ein Küchenmesser benutzt zu haben, beharrte jedoch darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Ermittler prüfen weiterhin die Umstände des tödlichen Zusammenstoßes.

Der Fall dreht sich nun um widersprüchliche Schilderungen des Geschehens in jener Nacht. Forensische Beweise und Zeugenaussagen werden entscheiden, ob die Behauptung des Angeklagten, in Notwehr gehandelt zu haben, Bestand hat. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle