Niederkrüchten wartet bis 2027 auf Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser
Horst FischerNiederkrüchten wartet bis 2027 auf Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser
Deutsche Glasfaser streicht Niederkrüchten bis mindestens Ende 2027 aus dem Glasfaserausbau
Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, das Netz im Elmpt-Gebiet in eigener Regie und ohne öffentliche Förderung auszubauen. Lokale Politiker und Ehrenamtliche hatten sich für die Umsetzung des Projekts eingesetzt.
Anfang 2025 schloss Deutsche Glasfaser in Elmpt die Nachfragebündelung ab. Zwar konnten zunächst genug Kundenverträge für eine wirtschaftliche Realisierung gesichert werden, doch spätere Finanzanalysen offenbarten erhebliche wirtschaftliche Hindernisse.
Das Vorhaben sollte ohne staatliche Subventionen oder umfangreiche behördliche Beteiligung umgesetzt werden. Dennoch hatte die Gemeinde Niederkrüchten die Bürger aufgefordert, sich bei Fragen zu Verträgen oder dem Ausbau direkt an Deutsche Glasfaser zu wenden.
Frank Kriegers, der bereits frühere Infrastrukturprojekte für die Kommune begleitet hatte, führte die Entscheidung auf die generellen wirtschaftlichen Herausforderungen zurück, vor denen Netzbetreiber bundesweit stehen.
Damit wird Niederkrüchten frühestens nach 2027 an das Glasfasernetz von Deutsche Glasfaser angeschlossen. Aktuell verfügen bereits über 96 Prozent der Haushalte über einen Internetanschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s, mehr als 98 Prozent erreichen mindestens 100 Mbit/s.
