01 May 2026, 22:14

Polizei in Dülmen schult Kinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Schwarz-weiß-Foto von Kindern, die eine Straße an einer Fußgängerampel überqueren, mit Fußgängern in der Nähe, einem Verkehrssignalmast im Vordergrund und strukturellen Säulen und Leuchten im Hintergrund.

Polizei in Dülmen schult Kinder für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Die Polizei in Dülmen hat neue Maßnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit für kleine Kinder zu verbessern. Am 28. Oktober 2021 trafen sich Beamte mit Kindern des St.-Antonius-Kindergartens, um ihnen das sichere Überqueren von Straßen beizubringen. Im Rahmen der Initiative wurde zudem an der Rekener Straße ein neues Geschwindigkeitsmessgerät installiert, das Autofahrer auf den nahegelegenen Fußgängerüberweg aufmerksam machen soll.

Die Streifenbeamtin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus leiteten die Aktion am Überweg. Sie erklärten den Kindern, wie man Gefahren im Straßenverkehr erkennt, sicher die Straße überquert und für Autofahrer gut sichtbar bleibt. Anschließend durften die Kinder diese Fähigkeiten unter Aufsicht in einer praktischen Übung anwenden.

In der Nähe des Überwegs wurde ein sogenanntes „Lächeln-Blitzgerät“ aufgestellt, das zu sicherem Fahren anregen soll. Hält sich ein Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung, erscheint ein grünes, lächelndes Gesicht. Wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol. Ziel ist es, die Fahrer auf die häufige Nutzung des Überwegs durch Fußgänger – insbesondere kleine Kinder – aufmerksam zu machen.

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Solche Programme sind Teil des regelmäßigen Verkehrsunterrichts im Kreis Coesfeld. Die Polizei besucht Kindergärten und Grundschulen, um Kindern das richtige Verhalten beim Überqueren von Straßen und das Erkennen von Gefahren zu vermitteln. Gleichzeitig betonen die Beamten, dass Autofahrer in der Nähe von Fußgängerüberwegen besonders aufmerksam sein müssen, da kleine Kinder oft Schwierigkeiten haben, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder herannahende Autos rechtzeitig zu erkennen.

Das neue Geschwindigkeitsdisplay und die Schulung sollen die Risiken für junge Fußgänger verringern. Die Kinder erhalten nun klarere Anleitungen zum sicheren Überqueren von Straßen, während Autofahrer direktes Feedback zu ihrem Tempo erhalten. Die Behörden appellieren weiterhin an Geduld und Aufmerksamkeit, um die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Quelle